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Das Foto zeigt drei schwarze Skulpturen.

Architektur des Alphabets

13.04.2017 – 18.06.2017, ZKM_Museumsbalkon

Beschreibung

Adam Słowik hat ein geometrisches Gebilde geschaffen, mit dessen Rotationen im Raum die 26 Buchstaben des Alphabets nachgebildet werden können. Mittels einer speziell am ZKM von Christian Lölkes entwickelten Software werden die aus der Rotation des ABC-Objektes resultierenden Bewegungsabläufe zwischen den einzelnen Buchstabenpositionen als neue Objekte formiert.

Aus der Anzahl der möglichen Kombinationen der 26 Buchstaben des lateinischen Alphabets ergeben sich 650 Objekte. Diese werden als CAD-Modelle exportiert und durch das Medium 3D-Druck ausgegeben und materialisiert. Die 1988 von Vilém Flusser notierte »Krise der Linearität« findet damit eine neue Lösung, denn wir stehen heute an der Schwelle zu einer dreidimensionalen Notation. Während Bewegung im Film durch die lineare Auflistung einzelner Frames als zweidimensionale Bewegungssequenz notiert wird, entsteht bei der sphärischen bzw. räumlichen Notation aus dem zweidimensionalen linearen ABC ein ABC-Raum. Bei diesen Transformationen im ABC-Raum werden sowohl die Einzelbilder als auch deren Bewegungen im Raum abgebildet. Mit Hilfe des Computers, von Software und 3D-Druck entsteht aus dem zweidimensionalen Alphabet eine Architektur des Alphabets. Die räumliche Notation verwandelt die Transformationsbewegungen des Alphabet-Objektes in phantastische Architekturen und Skulpturen.

Im Rahmen der Ausstellung »Architektur des Alphabets» zeigt das ZKM eine weitere Arbeit Adam Slowiks: »Digitale Defekte«.

 

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