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Das ZKM

Zirkonium

Mit Zirkonium wird es erstmals möglich, unterschiedliche Software über OSC an die Raumsteuerung anzubinden, parametrisierte und live erzeugte Strukturen miteinander zu verbinden und die Funktionalitäten sogar als VST Plug-in in Mischsoftware zu integrieren. Zusätzlich kann die Steuerung skalierbar an die unterschiedlichsten Lautsprechersysteme angepasst werden und bietet so eine praktikable Lösung für den Konzertbetrieb.

Der Klangdom des ZKM wird durch die Software Zirkonium gesteuert. Diese bewegt die Klänge mit Hilfe des »Vector based Panning«- Verfahrens stufenlos gleitend durch den Raum. Zirkonium ist als ein offenes Instrument konzipiert; dank modernster Programmierung und (flexibler) Schnittstellen können die Komponisten ihre Raumklangkompositionen in dem jeweiligen Konzertraum mit unterschiedlichen Lautsprecherkonfigurationen abspielen, unabhängig davon, ob 12 oder 100 Lautsprecher zur Verfügung stehen.

Mit diesem System können vorproduzierte Klänge, aber auch live erzeugte Klänge gesteuert werden. Durch die Verwendung des Open Sound Control Protokolls können die meisten Softwares wie Max oder Super Collider mit Zirkonium interagieren. Dafür kann jeder beliebige Controller, vom High-End Lemur Touchscreen bis zum billigen Joystick Verwendung finden. Zusätzlich lässt sich Zirkonium auch als Audio Unit Plugin verwenden. Auf diese Weise kann der Benutzer die Panorama-Funktionalität von Zirkonium in seine bevorzugte Entwicklungsumgebung integrieren (inklusive Digital Performer, Logic). Die Idee und das Konzept von Zirkonium wurden gemeinsam entwickelt von Ludger Brümmer, Joachim Gossmann, Chandrasekhar Ramakrishnan und Bernhard Sturm am ZKM | Institut für Musik und Akustik. Die Software wurde von Chandrasekhar Ramakrishnan entwickelt. Zirkonium hat beim Wettbewerb Lomus 2008 den zweiten Preis gewonnen.

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