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Das ZKM

Jeffrey Shaw: 360°-PanoramaCamera (1998-2006)

Forschungsprojekt des ZKM | Institut für Bildmedien

Dauer
3:46
Kategorie
Werkdokumentation
Beschreibung

Das ZKM | Institut für Bildmedien entwickelte in den Jahren von 1998 bis 2006 vier Prototypen der PanoramaKamera, einer 360°-Kamera. Die PanoramaKamera ist ein kugelförmiger Kamerakopf mit insgesamt 25 3-Chip-Kameras. Die digitalen Bildsignale der einzelnen Kameras werden über ein FireWire-Protokoll im Quicktime-DV-Format direkt auf einer Festplatte aufgezeichnet. Die Aufzeichnung der Bildströme der einzelnen Kameras wird dabei zentral gesteuert und elektronisch synchronisiert. Über einen Monitor überwacht der Kameramann die Aufnahmen. Insgesamt können bei einer Aufnahme rund 175 Minuten Videomaterial, bzw. 1 TB Daten gespeichert werden. Tonaufnahmen erfolgen über vier integrierte Mikrophone. Die von Jeffrey Shaw konzipierte Kamera wurde unter Bernd Lintermann zur mobilen Einheit weiterentwickelt. So kann die Kamera in verschiedenen Aufnahmesituationen genutzt werden. Um erschütterungsfreies Fahren zu ermöglichen, wird das Rack an einen Roller mit Elektromotor montiert. Für Außenaufnahmen kommen verschiedene Fahrzeuge zum Einsatz. Für die Videoinstallation CaMg des französischen Künstlers Jean Michel Bruyère wurde sie an einem Helikopter befestigt. So entstanden beeindruckende Panoramaaufnahmen der italienischen Dolomiten. Sie PanoramaTechnologie, welche die PanoramaKamera, den PanoramaScreen, und die PanoramaDisplaySoftware beinhaltet, bietet Medienkünstlern ein Hightechinstrumentarium für die Erschaffung immersiver Environments. Realisierung durch Jan Gerigk, Torsten Ziegler, Manfred Hauffen und Bernd Lintermann.

Mitwirkende
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