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Auf das Karlsruher Schloss projizierte Wellen

Greg Lynn: Rolling Eye

Eine Projektion im Rahmen der »Schlosslichtspiele«

Für den international renommierten Architekten Greg Lynn, der 2008 mit dem Goldenen Löwen der Architektur Biennale Venedig geehrt wurde, spielen Computerprogramme eine zentrale Rolle: Er modellierte seine biomorphen Architekturentwürfe schon sehr früh mit CAD-Programmen und nutzt Algorithmen, um systematische Abweichungen von gebräuchlichen Schablonen und Vorlagen zu erhalten.

Für seine Arbeit Rolling Eye verwendet Greg Lynn den Lasten- und Transportroboter Gita von Piaggio Fast Forwards. Auf dem Roboter ist das Jump-Kamera-Rig von Google montiert: Sechzehn kreisförmig angeordnete Videokameras ermöglichen nahtlose 360-Grad-Aufnahmen. Der Roboter begleitet den weltberühmten Architekten Frank Gehry, den renommierten Museumsdirektor Max Hollein oder den Architektur- und Kunstkritiker und Kurator Aaron Betsky durch amerikanische Städte, über Plätze, durch Museen, Universitäten oder Studios in Los Angeles, San Francisco oder durch die Wüste von Arizona. Das dabei entstehende Bewegtbild – die Bewegungen des Roboters und die 360-Grad-Panoramen – wird anschließend auf die Schlossfassade projiziert.

Das TIME Magazine kürte Lynn zu einem der 100 innovativsten Menschen des 21. Jahrhunderts. Derzeit lehrt er als Professor für Architektur an der Universität für angewandte Kunst in Wien sowie an der UCLA School of the Arts and Architecture in Los Angeles. 

Ein Portraitfoto von Greg Lynn
Ein Portraitfoto von Greg Lynn
©Hello_Design

»Die Bewegungen des Roboters und die panoramischen Aufnahmen durch die 16 Kameras werden erstmals in derart großem Maßstab gezeigt.«

Greg Lynn
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