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Auf das Karlsruher Schloss projizierte Wellen

URBANSCREEN: INHOMOGENEOUS

Eine Projektion im Rahmen der »Schlosslichtspiele« 

Ausgangspunkt des Bremer Künstlerkollektivs »URBANSCREEN« ist die spannungsreiche Gegenüberstellung architektonischer Form- und Gestaltungsprinzipien. Die klassizistische Architektur des Karlsruher Schlosses wird in ihre Grundelemente zerlegt, die zugleich auch die kleinsten Einheiten jeder grafischen Komposition darstellen: Punkt, Linie und Fläche.

Die Auflösung und Abstraktion der bestehenden Gebäudestruktur ermöglicht eine Neuinterpretation der Fassade – von einfachen grafischen Transformationen bis hin zu komplexen, möglichen und unmöglichen virtuellen Architekturen. Anhand einer Evolution von minimalen, abstrakten Elementen hin zu konkreten und komplexen Formen können die Stadien der architektonischen Kreation symbolisch nachvollzogen werden.

Die modernen Formprinzipien Polygon, Band und Volumen, die exemplarisch für verschiedene Strömungen moderner Baukunst stehen können, suchen auf der klassizistischen Fassade Halt, die Kompositionen sind in einem ständigen »Shapeshifting« begriffen.

Das Künstlerkollektiv sitzt auf einem Sofa in ihrem Studio
Das Künstlerkollektiv sitzt auf einem Sofa in ihrem Studio
© Urbanscreen, 2017

»Anders als im bildschirmbasierten Bewegtbild spielen die Faktoren Ort und Zeit beim Projection Mapping eine zentrale Rolle: Bewegung geschieht immer in Relation mit einem realen Ort – der Architektur. Beim Karlsruher Schloss kann diese Verbindung aufgrund der eindrucksvollen Größe und den Entfernungen, die in der Animation überbrückt werden, besonders gut als Taktgeber für die Entwicklung verschiedener Zustände der Architektur eingesetzt werden. Wir simulieren eine Evolution des Gebäudes, die nicht nur zeitlich, sondern auch räumlich geordnet ist.«

URBANSCREEN
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