Karl Sczuka zum 100. Geburtstag
Akustische Spielformen
Do, 15.06.2000

Als die Radiomusik noch nicht zur Domäne der Schallplattenindustrie geworden war, konnten Rundfunkkomponisten wie Karl Sczuka (1900-1954) zu Geburtshelfern einer eigenen Radiokunst werden, die sich seitdem in vielen Facetten weiterentwickelt hat: auf dem Feld des Hörspiels, der Neuen Musik und der ars acustica. - Mit dem vom SWR gestifteten und mit 25.000 Mark dotierten »Karl Sczuka Preis für Hörspiel als Radiokunst« wird jährlich von einer unabhängigen Jury die »beste Produktion eines Hörwerks« ausgezeichnet, das »in akustischen Spielformen musikalische Materialien und Strukturen benutzt«. Darüber hinaus wird ein Förderpreis in Höhe von 10.000 DM vergeben. Zu den Preisträgern zählen Barry Bermange, John Cage, Luc Ferrari, Hartmut Geerken, Heiner Goebbels, Mauricio Kagel, Franz Mon, R. Murray Schafer und weitere internationale Vertreter der akustischen Medienkunst. Vom 15. bis 18. Juni werden Preisträger und Juroren im ZKM-Kubus einige der ausgezeichneten Werke vorstellen.

Eine Gemeinschaftsveranstaltung von SWR und ZKM mit Unterstützung von WDR Studio Akustische Kunst, Leitung: Klaus Schöning; BR Hörspiel und Medienkunst, Leitung: Herbert Kapfer; HR Hörspiel, Leitung: Christoph Buggert; und weiteren Rundfunkanstalten.

Organisation / Institution
ZKM ; SWR
Kooperationspartner

WDR Studio Akustische Kunst ; BR Hörspiel und Medienkunst ; HR Hörspiel