Penelope Wehrli: Operation Solaris – Theater als Futurologie
Ghost Dances. Landscapes of Time
Sa, 12.01.2002, 19:00 Uhr CET
Die theatralische Inszenierung von Zeit erforscht die Berliner Bühnenbildnerin und Performancekünstlerin Penelope Wehrli in ihrer Bearbeitung von Stanislaw Lems »Solaris«. Aus der Raumstation, die der Wissenschaftler Kelvin als einziger bewohnt, wird eine Rauminstallation, seine Traumbilder und Begegnungen werden umgesetzt in eine Ästhetik, die mit dem Zeitempfinden des Publikums spielt.

Biographie

Penelope Wehrli ist Bühnenbildnerin und Performancekünstlerin. Sie arbeitet frei für verschiedene Häuser, darunter die Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, wo sie u.a. Bühnenbilder für Inszenierungen des Choreographen Hans Kresnik realisierte. Zahlreiche Performance-Projekte, darunter »Äther-Trommeln-Europa« (Festspielhaus Hellerau/Dresden 1999), das ständig weiterentwickelt wird. Zuletzt: »Solaris«, eine Koproduktion der Staatsbank, Französische Strasse und der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin.

Synopsis von Solaris

„Im trüben Licht am Ufer des zähflüssigen Ozeans landet eine kleine Raumkapsel. Der Wissenschaftler Kelvin ist von der Erde zur Raumstation auf den Planeten Solaris geschickt worden. Aber niemand steht zu seinem Empfang bereit. Als er behutsam in die Station vordringt, stößt er auf Anzeichen von Chaos und Auflösung. In den kahlen Gängen tauchen Gestalten auf, die aus einem Traum zu stammen scheinen. Kelvin begegnet seiner verstorbenen Frau. Realität oder Wahnvorstellung?“
Impressum
Organisation / Institution
ZKM
Kooperationspartner
HfG | Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Fachbereich Szenografie

Mitwirkende