Gao Xingjian: Papier, Tusche, Film
17.02.2008 – 13.04.2008
„Ich male, wenn ich nicht weiterschreiben kann
 ich schreibe, wenn ich nicht weitermalen kann.“

In seinem malerischen Werk bezeichnet sich der Literatur-Nobelpreisträger Gao als »Weltbürger«: von den Chinesen hat er die Tusche, das Reispapier, die Pinsel und die Technik der Tuschmalerei übernommen, von der westlichen Malerei unter anderem die dritte Dimension.
Die Ausstellung zeigt Werke der letzten achtzehn Jahre: Tuschmalereien auf Reispapier und neue großformatige Tuscharbeiten auf Leinwand, zudem einige sehr frühe poetische Aktzeichnungen. Gaos experimenteller Film »La Silhouette sinon l'ombre« ist ein »Filmgedicht«, gedreht in Marseille. Der Film basiert auf Gaos Gedicht »The Way of the Wandering Bird«, seinen Theaterstücken »The Man Who Questions Death« und »Snow« in August. Es handelt sich um eine Interaktion von Zeit- und Raumparametern, Gaos persönliche Geschichte und dem Einfluss der verschiedenen Kulturen, die sein Wesen und seine Kunst formen. Gao spielt sich selbst, er ist Maler, Spaziergänger, Beobachter.
Impressum
Organisation / Institution
ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie
Kooperationspartner

ZAK

Sponsoren

Galerie Pages, Baden Baden

Mitwirkende