Ästhetik der Materialität
Mi, 25.04.2012 – Mi, 11.07.2012
Materialität und Materie bilden ein weites Themenspektrum, um das sich die Vorträge der Reihe »Ästhetik der Materialität« gruppieren – und zwar nicht nur im Hinblick auf konkrete Materialien, sondern auch auf die Materialität von scheinbar Immateriellem wie Licht und Wetterphänomene. Und so spannt sich das Themenspektrum der sechs im Sommersemester 2012 stattfindenden Vorträge von Elfenbein über Staub, Elektromagnetismus bis hin zur Materialität von Wetterphänomenen. Den Auftakt der Reihe bildet der Vortrag von Peter Sloterdijk zu „Licht und Widerstand“ am 25.04. im HfG-Lichthof, 18 Uhr c.t. Weitere Vortragende sind Thomas Macho (09.05.), Ursula Hudson (23.05.), Monika Wagner (13.06.), Stephan Trüby (27.06.) und Michael Gamper (11.07.), jeweils 18 Uhr c.t. im ZKM Vortragssaal.[50] 

Die Vortragsreihe »Ästhetik der Materialität« strebt an, die natürlich-künstliche (Um)Welt des Menschen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Dabei hat sie sowohl die sinnlich-aisthetische, medial vermittelte Wahrnehmungsweise von Materialität im Blick als auch deren künstlerische, literarische, philosophisch-theoretische sowie technisch-naturwissenschaftlich-industrielle Inszenierung bzw. Verarbeitung. Sie fragt sowohl trans- als auch interdisziplinär nach der Realität, Medialität und Potentialität materieller wie immaterieller Substanzen, die die Lebenswelt des Menschen konstituieren und beeinflussen: Was ist Materialie und Material aus physikalisch-technischer-gestalterischer Sicht? Welche Rolle spielen sie in der praktischen Realität des Alltags, in der Ökonomie- und Technikhistorie, in den Künsten, im ‚kollektiven Imaginären’? Die interdisziplinäre Behandlung dieser Fragen kann Aufschluss geben darüber, wie bestimmte Materialien kulturell eingeordnet wurden und werden und wie sich ihre verschiedenen ideellen und konkreten Funktionen zueinander verhalten.


 Eine Kooperation zwischen der HfG Karlsruhe (PD Dr. Christiane Heibach, DFG-Projekt „Epistemologie der Multimedialität“) und dem Institut für Literaturwissenschaft des KIT (PD Dr. Carsten Rohde)
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HfG Karlsruhe (PD Dr. Christiane Heibach)
Institut für Literaturwissenschaft des KIT (PD Dr. Carsten Rohde)