SCHRIFTFILME
Verschiedene weiße Buchstaben ineinander verflochten.
Schrift als Bild in Bewegung
16.11.2013 – 02.03.2014

Durch die vielfältigen digitalen Möglichkeiten kann Schrift verstärkt über ihre Funktion der Informationsvermittlung hinausgehen und gewinnt zunehmend einen autonomen ästhetischen Status. Schriftfilme sind jene analog oder digital basierten Filme oder Filmteile, in denen bewegte, animierte, grafisch auffällig gestaltete und vor allem auch vertonte Schrift die Hauptrolle spielt.
 
Die Ausstellung »SCHRIFTFILME« führt an Orte, an denen uns Schrift begegnet: künstlerische Inszenierungen, aber auch Spielfilme, Werbung, Musikvideos oder die Medienfassaden in den Großstädten. Darüber hinaus stellt die Ausstellung den Versuch dar, klassische, populäre, aber bisher auch wenig beachtete und oftmals nur schwer zugängliche Schriftfilme von 1895 bis heute aus über zwanzig Ländern zu sammeln, zu typologisieren und öffentlich zugänglich zu machen.
 
In einem begehbaren Archiv werden die herausragenden Schriftfilme gezeigt und die BesucherInnen können sich interaktiv mit der Thematik auseinandersetzen. Dem Publikum werden Einblicke in kulturelle und mediale Entwicklungen gewährt, ihnen werden Rückblicke und Gegenwartsdiagnosen geboten, aber auch Ausblicke in die mediale Zukunft; nicht zuletzt in die der interaktiven Medien.

Webseite
www.xmlab.org/schriftfilme
Ausstellungsteam

Projektleitung: Jens Lutz

Organisation / Institution
ZKM
Kooperationspartner

In Kooperation mit dem Experimental Media Lab (xm:lab) der Hochschule der Bildenden Künste Saar, FACT Foundation for Art and Creative Technology Liverpool und Goethe-Instituten weltweit.

Sponsoren

Das Projekt wird von der Kulturstiftung des Bundes gefördert.