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Mehrere Tablets liegen übereinander

AppArtAward 2015 – Highlights

11.08.2015 – 15.07.2016, ZKM_Lichthof 1+2

Beschreibung

Der AppArtAward wurde am 10. Juli 2015 bereits zum 5. Mal verliehen. Als er 2011 erstmals ausgelobt wurde, gab es nur wenige künstlerische Apps im Universum des Mobile Computing mit seinen verschiedenen App-Plattformen. Inzwischen erhält man zum Stichwort »Art Apps« mehr als 400.000.000 Such-Ergebnisse bei Google. Für künstlerische Produktionen ist das Format der App in nur kurzer Zeit zu einer neuen, wichtigen Distributionsform geworden. Auch in diesem Jahr wurden etwa 115 Apps aus 20 Ländern für den AppArtAward eingereicht. Die diesjährigen Gewinner-Apps sowie eine Auswahl der besten Einreichungen zum AppArtAward 2015 können am ZKM ausgiebig getestet werden.

Die GewinnerInnen des AppArtAward 2015

Künstlerischer Innovationspreis: EDMT

(Android, 2015)
von Fader und Mandy Mozart
Eine App für einen audiovisuellen, immersiven Trip, die es den Usern ermöglicht, mit dem Smartphone oder Tablet zu »spielen«, um bewusstseinserweiternde Grafiken und EDM-inspirierte Klänge zu erzeugen. Der Zauber der App-Anwendung entfaltet sich, wenn zwei Sinne – das Sehvermögen und das Gehör – synchronisiert werden, um nahtlos in einer einzigen Performance zu verschmelzen.

Sonderpreis Crowd Art: Radwende

(iOS, 2014)
von Michael Volkmer von Scholz & Volkmer
Scholz & Volker entwickelten eine App, die Radfahrstrecken in Wiesbaden sichtbar macht, in dem sie die mit dem Rad gefahrenen Strecken dokumentiert und daraus eine Stadtkarte generiert. Die Karte als plakative Darstellung des Radverkehrs in Echtzeit zeigt, an welchen Passagen Radwege benötigt werden und kann als Planungsgrundlage für die Fahrradinfrastruktur Wiesbadens dienen. Damit kann »Radwende« auf die Verkehrsgestaltung der Stadt Einfluss nehmen.

Sonderpreis Sound Art: Borderlands Granular

(iOS, 2015)
von Chris Carlson
Ein futuristisches Musikinstrument, um Klänge mittels der sog. Granularsynthese zu erforschen, fassbar zu machen und zu transformieren. Die User werden hier als KlangorganisatorInnen betrachtet, die gleichzeitig in die Rolle von KuratorInnen, PerformerInnen und ZuhörerInnen schlüpfen. Über Buttons und Regler werden die Interaktion durch Gesten und das visuelle Feedback hervorgehoben, um die AnwenderInnen zu einer skulpturalen und räumlichen Herangehensweise zu animieren.

Sonderpreis Game Art: Sometimes You Die

(iOS, 2014)
von Philipp Stollenmayer
Die App scheint zunächst eine einfache Jump-and-Run-Applikation zu sein. Doch anstelle einer begrenzten Anzahl von Leben, stehen unendliche viele zur Verfügung . Die Kollision mit den Hindernissen oder das Verfehlen des Weges führt zum Tod des Akteurs, der Spielstein bliebt an Ort und Stelle liegen, ein neuer wird generiert. Ein Teil der Hindernisse lässt sich nur überwinden, indem die als unbelebte Materie liegen gebliebenen Spielsteine zu Treppen aufgeschichtet werden, während im Hintergrund ein zynischer Text das Geschehen kommentiert. Der Tod wird in Kauf genommen, um den Weg und das Spiel fortsetzen zu können – allein Ziel und Ausgang bleiben ungewiss.

Weitere Highlights in der Ausstellung

Bitpixel

(iOS, 2015)
von JeongHo Park
Die App verknüpft visuelle und auditive Abstraktion zu einer faszinierenden Technologie: Kaum betätigt man den Auslöser der eingebauten Kamera, wird eine Audiosequenz mit bis zu 8 Stimmen generiert.

Faces

(Android, 2015)
von Aaron Jablonski
»Faces« ist eine audiovisuelle Augmented-Reality-Rauminstallation und thematisiert die Wirkung von Mimik und Emotionsausdruck animierter Gesichter auf ihr reales Gegenüber.

Metamorphabet

​(iOS, 2015)
von Patrick Smith
Ein verspieltes, interaktives Alphabet für Jung und Alt. Leichte Zugänglichkeit und ein einfach zu erlernendes Spielprinzip treffen auf eine charmante Visualisierung und witzige Animationen.

Mountain

(iOS, 2014)
von David OReilly
Ein auf prozeduraler Synthese basierendes Ambient-Game, eine Erfahunrgswelt, in der jede/r SpielerIn einen einzigartigen Berg generiert; jeder Berg zeigt einen einzigartigen Charakter und wechselnde Stimmungen. Im Vordergrund steht nicht so sehr der physische Input, sondern die mentale Interaktion mit dem Spiel bzw. die Reflexion über Interaktivität.

Numen Clock

(iOS, 2013)
von Francis Lam
Eine App, die die Uhrzeit mittels 300 nackter Männer anzeigt. Sie hat drei verschiedene Modi, wobei die AnwenderInnen per Berührung auch ihre eigenen Muster mit den Figuren anlegen können. »Numen Clock« ist Teil der Reihe »Nudemen Series«, die sich dem utopischen Ansatz zugewandt, Technologie, Kultur und Wirklichkeit in verschiedenen Formen und Medien darzustellen.

Playground

(iOS, 2015)
von Hermutt Lobby
Durch diese App lässt sich elektronische Musik eigenständig interpretieren. Die Einzigartigkeit dieser Entwicklung liegt in der intelligenten Konstruktion jedes einzelnen Instruments.

Rec Run

(iOS, 2015)
von Romain Cazier
Die App ist ein simpler Sampler, der als visuelles Klangspielzeug verpackt ist und ein minimalistisches, aber dennoch ludisch orientiertes Universum bietet.

Ryzmizr

(iOS, 2014)
von Roland Sproll
​Ein »Audioalsierungstool« zur rhytmischen Analyse unserer Welt, die von Mustern, Wiederholungen und Regelmäßigkeiten durchzogen ist. Mit der App kann jeder visuelle Muster suchen, erkennen, in akustische Rhythmen, sog. »Ryzmz«, umwandeln und diese im Internet teilen – Ziel ist die vollständige Rhythmisierung der Welt.

SoundShade

(iOS, 2015)
von Valtteri Wikström
Eine Ambient-Audioapp, die es den UserInnen ermöglicht, ihre bevorzugten Entspannungsklänge zu arrangieren und ihnen zu lauschen. Der/die ZuhörerIn kann aus vorgegebenen Zusammenstellungen wählen oder sich einen eigenen Mix schaffen, indem er die 30 enthaltenen Klänge aus Natur und Umwelt frei miteinander kombiniert.

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