Schwerpunkte

Installationsansicht "Web of Life"

Eine der grundlegenden Aufgaben des ZKM ist es, aktuelle Entwicklungen in Kunst und Gesellschaft zu erkennen und zu verfolgen.

Mit thematischen Ausstellungen, Publikationen und Forschungsvorhaben entwickelt das ZKM Fragestellungen und diskutiert Lösungsansätze.

Die folgende Übersicht zeigt die bisherigen Schwerpunkte des ZKM:

Die Geschichte der elektronischen Künste ist bis heute nur zum Teil erforscht. Das ZKM hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Geschichte zu erkunden und die Ergebnisse seiner Forschung in Ausstellungen, Symposien und Publikationen zu vermitteln und zur Diskussion zu stellen.

Die vielen Forschungsprojekte und künstlerischen Produktionen, Ausstellungen, Aufführungen und Publikationen sind nur durch einen permanenten Austausch möglich und machen das ZKM zu einem internationalen Forum des Dialogs über die nationalen Grenzen hinweg.

Seit vielen Jahren gilt das ZKM weltweit als Kompetenzzentrum für die Konservierung von Medienkunst. Dies ergibt sich schon allein aus der Erhaltung seiner umfangreichen Sammlung von Werken der Videokunst, der Sound Art und der interaktiven Kunst.

Die Verwendung von Klang bleibt heute nicht allein den musikalisch ausgebildeten KomponistInnen vorbehalten. Auch viele KünstlerInnen anderer Sparten bedienen sich akustischer Mittel; das heutige Museum ist voller Klänge und wartet auf weiteren Input durch die BesucherInnen.

Sie hat eine eigene Sprache, eine eigene Währung, eigene Normen und Werte und bringt ihre eigenen Phänomene hervor. Die Netzkultur – die Kultur des Internets – ist unsere Gegenwart. Mit der Entwicklung des World Wide Web Anfang der 1990er-Jahre hat sie sich etabliert und über den Globus verbreitet.

1989 war ein Jahr der weltweiten Umbrüche, die auch in der Kunst eine neue Periode einleiteten (Alexander Alberro). »Globalisierung« löst als Begriff die alte »Internationale« der Kunst ab, die unter westlicher Flagge stand, und bietet vielen KünstlerInnen erstmals die Chance zur Partizipation.

Kulturinstitutionen wie dem ZKM kommt die Aufgabe zu, dem positiven demokratisch-kulturellen Ansatz der Partizipation nachzukommen und ihre gesellschaftliche Bedeutung im Rahmen von künstlerischen Produktionen zu verteidigen. Das umfassende Spektrum interaktiver Medienkunst bietet hierzu vielfältige Möglichkeiten.

Die bildende Kunst hat damit die Kunst des Raumes in eine Kunst der Zeit verwandelt. Mit der Weiterentwicklung der Kunst zur Bewegung des Köpers im Raum, zum Beispiel in der Body Art, entstand darüber hinaus ein neues Interesse am Tanz.