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BEYOND MATTER Residency

© ZKM | Zentrum für Kunst und Medien
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D7 Paragraph: r17_text / GPC_ID: 9562
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BEYOND MATTER ist ein internationales, kollaboratives und praxisbasiertes Forschungsprojekt, das kulturelles Erbe und Kulturentwicklung an den Rand der virtuellen Realität bringt und von 2019 bis 2023 durchgeführt wird.

Dies geschieht durch die Reflexion des virtuellen Zustands mit einem besonderen Schwerpunkt auf seine räumlichen Aspekte in der Kunstproduktion, dem Kuratieren und der Vermittlung durch zahlreiche Aktivitäten und Formate, einschließlich der digitalen Wiederbelebung ausgewählter vergangener wegweisender Ausstellungen, Kunst- und Archivausstellungen, Konferenzen, Künstlerresidenzprogramme, einer Online-Plattform und Publikationen.

Das BM Residency Program ermöglicht es den Stipendiat:innen, ein künstlerisches oder kuratorisches Projekt in Zusammenarbeit mit einer der drei teilnehmenden Partnerinstitutionen – dem Tirana Art Lab, der Tallinn Art Hall und dem ZKM | Karlsruhe – zu entwickeln, um die dem Projekt »Beyond Matter« zugrunde liegenden Fragen zu untersuchen: Wie können Virtual-Reality-Tools und Digitalisierung dazu beitragen, künstlerische Praktiken zu entwickeln, die Materialität hinterfragen und Möglichkeiten bieten, den Diskurs in andere Dimensionen wie Erfahrung, Visualisierung, Imagination, Sinneswahrnehmung, Atmosphäre oder Spiritualität zu verlagern? Wie können künstlerische Praktiken, die virtuelle Realität nutzen, zu aktuellen politischen und sozialen Diskursen beitragen? Welches Potenzial hat die virtuelle Realität im Bereich der Kunst? Und wie kann Virtual Reality als mediale Basis für die Überwindung von Körperlichkeit und Zeitlichkeit dienen, um auf der Basis der heutigen Möglichkeiten etwas Neues zu schaffen? Wofür kann VR stehen? Virtual Reality, Variable Relations, Vertical Radiation, Valid Readings, Vaporous Restoration, Visible Revision? Mit dieser Residency laden wir die Bewerber ein, nicht nur über die multivalenten Anwendungen der neuesten Repräsentationssysteme nachzudenken, sondern auch darüber, wie sie erweitert werden können. Die zukünftigen Anwendungen müssen so vielseitig konzipiert sein, wie sich ihre Anwendungsfelder konstituieren. Deshalb wird nicht nach einer Antwort, sondern nach vielen Lösungen gesucht.

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Theodoulos Polyviou 

Theodoulos Polyviou ist ein in London lebender Künstler. Er studierte Fine Arts und Visual Communication an der Kingston University und dem Royal College of Art London. In seiner Arbeit untersucht er die Schnittstellen zwischen VR-Technologien, performativen und skulpturalen Methoden. Dabei konzentriert er sich vor allem auf die architektonischen Narrative queerer Räume und deren Übersetzung ins Digitale, um neue Perspektiven auf das wechselseitige Verhältnis von Raum und Gender aufzuzeigen. Theodoulos war schon als künstlerischer Leiter, Filmemacher und Visual Researcher an Projekten für Sony Music, Dazed Digital und Tate London beschäftigt.

© Theodoulos Polyviou
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Eleni Diana Elia

Eleni Diana Elia ist Architektin und Designerin. Sie benutzt gestalterische Mittel, um Annahmen und Vorstellungen über die Rolle von Objekten für spezifische gesellschaftliche Lebensweisen in Frage zu stellen. Dafür nutzt sie sowohl den physischen als auch den virtuellen Raum, um Was-wäre-wenn-Szenarien zu entwickeln. Eleni studierte Architektur am Royal College of Art in London und arbeitete als 3D- und Set-Designerin unter anderem an Kampagnen für Audi, Apple, Vogue UK oder das Pitchfork Magazine.

© Eleni Diana Elia
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Während des zweimonatigen Aufenthalts am ZKM werden sie gemeinsam mit David Kaskel, dem Gründer des Londoner Virtual-Reality-Studios Breaking Fourth, an der Konzeption und Umsetzung eines digitalen Ausstellungsraumes arbeiten. Als Basis einer daraus resultierenden Online-Platform, soll dieser Raum KünstlerInnen die Möglichkeit bieten, Kunstwerke für den digitalen Raum entweder komplett neu zu entwickeln oder bereits existierende Werke ins Digitale zu übersetzen. Welche Bedingungen bringt der digitale Raum für so ein Vorhaben mit sich? Welche Vorteile und Freiheiten bietet er gegenüber dem physischen Raum? Lassen sich zukunftsrelevante Verbindungen für die Anwendung im musealen Raum ableiten?

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Ami Clarke

Ami Clarke ist Künstlerin und Schriftstellerin, die im Bereich multimedialer Anwendungen arbeitet (Video, Datenanalyse und VR)  und dabei vor allem die Verhaltensweisen in den Blick nimmt, die sich aus der Auseinandersetzung des Menschen mit Technologie entwickeln. Sie ist daran interessiert, eine Subjektivität anzuerkennen und zu durchdenken, die in Synthese mit ihrer Umwelt entsteht, und dadurch eine komplexe Intersektionalität priorisiert, die sowohl die Multi-Temporalitäten und Skalen als auch kognitive Zustände umfasst, die einige neue und einige sehr alte Machtverhältnisse in alltäglichen Zusammensetzungen wie bei »Track and Trace« zusammenbringt.

© Ami Clarke
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Während der Residency wird sie einen »lebenden Apparatus« in VR entwickeln, der die komplexen Interdependenzen zwischen der beispiellosen Überwachung von »Track and Trace«, die dazu dient, Risiken zu »managen«, indem der Fluss von Körpern innerhalb einer viralen Umgebung moduliert wird, und der Art und Weise, wie die begleitende Datenanalyse den Staat und andere Akteure sowie die Märkte informiert, aufzeigt. Die Frage, ob die aktuelle Coronavirus-Pandemie Teil einer zunehmenden Dynamik bei der Übertragung von Tier zum Menschen ist, hat bereits viele zugrunde liegende Fäden aufgezeigt, nicht zuletzt fremdenfeindliche Tendenzen, die in den Vordergrund getreten sind. Ausgehend von früheren Arbeiten, die die Ära der Großen Depression thematisieren, und dem jüngsten Phänomen, bei dem aufgrund der Abwesenheit des Menschen ein »Füllhorn von Tieren« in das Stadtbild zurückkehrt, wird sie untersuchen, wie aufkommende Eigenschaften innerhalb einer VR-Umgebung und ihr Versagen als Kritik an der neuen Dynamik der postpandemischen Macht etwas von der Datenanalyse, die sie beeinflusst, offenbaren könnten.

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Jazmina Figueroa

Jazmina Figueroa ist eine in Berlin arbeitende Schriftstellerin. In ihren Texten und Recherchen setzt sie sich kritisch mit der Extraktion von Daten und Erfahrungen mit Technologie auseinander, die sie als immens persönlich, nicht skalierbar und inhärent sozio-politisch betrachtet. Jazminas Texte wurden u.a. in »Texte Zur Kunst«, »Flash Art«, »ArtForum« und »The Arts Of Working Class« veröffentlicht.

»Call Signs«, 2021, von Jazmina Figueroa ist teils maschinengeneriert, teils sensorisch. Es basiert auf den subversiven, radikalen Traditionen der erweiterten Medien für Informationsaustausch und -übertragung. Das Projekt bildet den Abschluss des zweimonatigen Forschungsaufenthalts von Jazmina Figueroa am ZKM | Karlsruhe im Rahmen von »Beyond Matter«, einem internationalen, kollaborativen, praxisbasierten Forschungsprojekt.

Jazmina Figueroa, @Jelena Luise
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Demnächst: Carolyn Kirschner

Carolyn Kirschner ist eine digitale Künstlerin und Forscherin aus dem Bereich der Architektur. In ihrer Arbeit erforscht sie die Verflechtungen von Menschen, Nicht-Menschen, Bits, Bytes, empfindlichen Ökologien und neuen Technologien im Kontext komplexer sozialer und ökologischer Veränderungen. Carolyn arbeitet hauptsächlich mit computergenerierten Artefakten und Umgebungen, um immersive spekulative Szenarien zu schaffen und politisch aufgeladene Fragmente aus alternativen oder erweiterten Welten zu materialisieren. Sie hat am Royal College of Art Architektur studiert und in den Bereichen Architektur und Urbanismus gearbeitet, was ihre anhaltende Beschäftigung mit Materialität und räumlicher Konsequenz unterstreicht. Carolyns Arbeiten wurden international veröffentlicht und ausgestellt und wurden im Laufe der Jahre durch mehrere Stipendien, Aufenthalte und Fellowships unterstützt. 

© Carolyn Kirschner
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Während des Aufenthalts will Carolyn ein digitales Kuratorenexperiment entwickeln, das die Mechanismen von ASMR nutzt, um eine verkörperte, physiologische Reaktion auf museologische Inhalte auszulösen. Das Projekt wird in einer multisensorischen Installation gipfeln, die sich über physische und virtuelle Umgebungen erstreckt und zutiefst viszerale Sinneserfahrungen schafft, welche die Fragen von Nähe, Materialität und ökologischer Verflechtung untersuchen. Kann der Körper ein Ausstellungsraum werden?

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D7 Paragraph: r17_text / GPC_ID: 9569
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Projekt Partner

ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Tallinn Art Hall
Tirana Art Lab

Assoziierte Partner

École polytechnique fédérale de Lausanne, EPFL
HAWK – Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim

Sponsoren

  • BEYOND MATTER Cultural Heritage on the Verge of Virtual Reality

  • Projekt Partner

  • Assoziierte Partner

  • Mitfinanziert vom Programm Creative Europe der Europäischen Union

  • Gefördert von

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