Reconstructing Harald Bode

Kooperationsprojekt von SYNTH-WERK, Hochschule für Musik und ZKM

Schaltplan von Harald Bode
Dauer
2022–2024

Das ZKM | Karlsruhe ist im Besitz des vollständigen Nachlasses von Harald Bode (1909–1987), einem der bedeutendsten Ingenieure für elektronische Musik-, Klang- und Tongeräte des 20. Jahrhunderts.

Die Zusammen mit der Firma SYNTH-WERK sollen verschieden Erfindungen von Harald Bode rekostruiert werden. Der umfassende Nachlass, die vorhandenen Baupläne, Konstruktionszeichnungen Konzepte, Korrespondenzen und weiteren Dokumente bilden die Basis der Rekonstruktionen. Die SYNTH-WERK analog Synthesizer und Module werden in Handarbeit nach original Schaltplänen aus der ersten „Moog Factory“ in Trumansburg, New York gebaut. Die Fertigungsmethoden sind identisch zu den Fertigungsmethoden vor mehr als 50 Jahren. Alle Boards werden handbestückt und handverdrahtet. Zur Verwendung kommen NOS Bauteile und aktuelle Komponenten die nach strengen Kriterien selektiert werden. SYNTH-WERK wird als technischer Partner des ZKM für das Harald Bode Archiv die Arbeit des genialen Physikers und Musikers Harald Bode wieder zum Leben erwecken. Die Rekonstruktionen der von Harald Bode mittlerweile größtenteils unzugänglichen oder unveröffentlichten Geräte werden Teil des ZKM Archivs und des SYNTH-WERK Produktportfolios.

Als wissenschaftlicher Partner unterstützt das Institut für Musikinformatik und Musikwissenschaft (IMWI) der Hochschule für Musik Karlsruhe das Projekt und die Umsetzung der Rekonstruktion. Ziel des Projekts ist es so den Zugang zu den faszinierenden und revolutionären Ideen und Visionen eines seiner Zeit weit voraus denkenden Instrumentenbauers für Wissenschaftler:innen, Musiker:innen, Produzent:innen und allen Interessierten zu ermöglichen.

 

Nachlass Harald Bode
Mehr Informationen zu Harald Bode und zu seinem Nachlass im ZKM | Archiv.
Mitwirkende KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen