Karlheinz Stockhausen: LICHT-BILDER
3. Szene vom SONNTAG aus LICHT
Sa, 11.12.2004

Mehr als 29 Stunden Musik bietet der siebenteilige Opernzyklus »LICHT« von Karlheinz Stockhausen. Seit 1977 arbeitet der Komponist an diesem wohl größten Projekt der Musikgeschichte. In seinem Opus entwarf Stockhausen eine gigantische Darstellung der sieben Wochentage. Das abschließende Stück dieser Reihe ist das Werk »LICHT-BILDER«, das Stockhausen im Juni 2003 fertig stellte.
Nach seiner erfolgreichen Uraufführung bei den Donaueschinger Musiktagen 2004, für die ein Teil der musikalischen Realisation am ZKM | Institut für Musik und Akustik erarbeitet wurde, wird das Finale von Stockhausens Zyklus nun in Karlsruhe zu sehen sein. Im Mittelpunkt der Inszenierung stehen fünf Musiker, von denen vier auf der Bühne nicht nur spielen, sondern die Musik nach einer in der Partitur festgelegten Choreographie auch in Bewegung umsetzen. Der Bühnenraum, durch den sich die Instrumentalisten dabei bewegen, besteht aus Lichtskulpturen, die der Szenograf Johannes Conen und die Medienkünstlerin Yvonne Mohr zusammen am ZKM | Institut für Bildmedien entwickelt haben. Die Inszenierung generiert einen beeindruckenden Übergang zwischen Klang, Klangprojektion und visueller Sphäre, in der die Musik zum Ausgangspunkt eines synästhetischen Gesamterlebnisses wird.

Karlheinz Stockhausen: Klangregie
Suzanne Stephens: Bassetthorn
Kathinka Pasveer: Flöte
Hubert Mayer: Tenor
Marco Blaauw: Trompete
Antonio Pérez Abellán: Synthesizer
Johannes Conen: Szenographie
Johannes Conen, Yvonne Mohr: Bildgestaltung

Kompositionsauftrag des Studios CCMIX Paris und des ZKM Karlsruhe, gefördert von der Kunststiftung NRW

Organisation / Institution
ZKM ; Studio CCMIX Paris
Sponsoren

Kunststiftung NRW

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