Sound. Space. Body – A Process
Eine interdisziplinäre Untersuchung von Raum, Klang, Bewegung
Do, 28.10.2010

Das interdisziplinäre Forschungsprojekt »Sound/Space/Body – A Process« bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Es verbindet Tanz, Neurowissenschaft, Philosophie und Bildende Kunst, um auf dem Feld der Wahrnehmungsforschung neue Erkenntnisse in den Bereichen Ästhetik und der Wissenschaft vom Menschen zu gewinnen. Den Ausgangspunkt des Projekts stellt eine Ton-Raum-Installation von Bernhard Leitner dar. Über das Medium Tanz wird die Wahrnehmung von Klang untersucht, um schließlich über das Sehen von Bewegung ein »anderes« – körperliches – Hören zu vermitteln. Aus den jeweiligen Hörkonstellationen bildet sich ein Kommunikationsnetz zwischen den Tänzern. Das Publikum beobachtet diese kommunikativen Vorgänge und erhält so Zugang zum »anderen« Hören, was
letztendlich zu einer utopischen Idee führt: alle Hörenden werden zu Tänzern.
Durch die Zusammenarbeit mit den neurologischen Wissenschaften ist das künstlerische Projekt zudem die Grundlage einer systematischen Methodologie, die dem »Paradox der menschlichen Subjektivität«, zugleich Subjekt und Objekt dieser Welt zu sein, nachgeht. Die Erfahrungen der Tänzer dienen als empirisches Material, um neue phänomenologische Fragestellungen und Hypothesen zu entwickeln. Die künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsergebnisse werden durch die Association of Neuroesthetics e.V. in Kooperation mit Dr. Dorothée Legrand vorgetragen.

Choreografisches Konzept Louise Wagner Berlin
Ton-Raum-Installation Bernhard Leitner Wien
Tanz Mathieu Burner, Litsa Kiousi, Katharina Meves, Davide Sportelli, Louise Wagner
Projektvorstellung Ana Gomez-Carrillo Association of Neuroesthetics e.V., Berlin

Organisation / Institution
ZKM
Sponsoren

Association of Neuroesthetics e.V.