Thomas Lippert
Biografie
Prof. Dr. Dr. Thomas Lippert ist seit 2004 Direktor des Jülich Supercomputing Centre (JSC) am Forschungszentrum Jülich. Nach 15 Jahren als Professor für Computational Theoretical Physics an der Universität Wuppertal übernahm er 2020 die Professur für Modular Supercomputing und Quantum Computing am Department für Computerwissenschaften und Mathematik der Goethe-Universität Frankfurt. Seit 2004 leitet er das Helmholtz-Programm im Bereich Supercomputing mit dem Titel Engineering Digital Futures. Er ist Mitglied im Vorstand des Gauss Centre for Supercomputing und ist der Geschäftsführer des John von Neumann Institute for Computing.
Thomas Lippert hat zahlreiche Funktionen auf europäischer Ebene im Bereich der Hochleistungsrechentechnik (HPC) inne, darunter die Gründung und Leitung der Partnership for Advanced Computing in Europe (PRACE), die Mitarbeit in den Beiräten von EuroHPC sowie die Beteiligung an verschiedenen europäischen Forschungsprojekten. Seit 2014 ist er maßgeblich an der Entwicklung von KI-Fähigkeiten am Forschungszentrum Jülich beteiligt, einschließlich der Installation von JUWELS, einem Supercomputer, der bereits bei seiner Inbetriebnahme im Jahr 2020 als Trainingssystem für große fundamentale Modelle konzipiert wurde.
Der JUPITER-Exascale-Computer, für dessen Architektur er verantwortlich ist, wird es Deutschland ermöglichen, KI mehr als 20-mal schneller zu trainieren als zuvor möglich.