Friedemann Schindler

Geburtsjahr, Ort
1954, Würzburg, Deutschland
Rolle am ZKM
Künstler/in der Sammlung
Biografie

Friedemann Schindler setzte sich als Pädagoge besonders mit der Nutzung des Computers durch Kinder auseinander. Versuche mit dem Einsatz von Rechnern als Lern- und Spielmedium führten zur Konzeption einer kritischen Datenbank zum Thema Videospiele.

Ausbildung
1976-80 Studium an der Pädagogischen Hochschule, Göttingen (Erstes Staatsexamen)
1980-81 Referendariat im Ausbildungsseminar Osterholz-Scharmbeck (Zweites Staatsexamen)
1989-91 Fortbildung Kreative Gruppenarbeit mit Computern an der Akademie Remscheid für musische Bildung und Medienerziehung
1990-92 Zweitstudium Sozialpädagogik, Universität Bremen (Diplom)
1993 Fortbildung: Medienberater mit Schwerpunkt interaktive Informationssysteme

Sonstige Aktivitäten
1982-91 Gruppenerzieher, Streetworker, Sozialpädagoge in Jugend-, Kinder- und Freizeitheimen - kreative Gruppenarbeit mit Computern
1991-92 Untersuchung: Computerspiele zwischen Faszination und Giftschrank, Senatorische Behörde für Gesundheit, Jugend und Soziales, Bremen
ab 1993 Honorartätigkeit für die Bundeszentrale für politische Bildung, Entwicklung von »Search & Play - Datenbank für Computerspiele«
ab 1994 freier Mitarbeiter für »Welt der Spiele« am ZKM⎢Medienmuseum, Karlsruhe

Präsentationen (Auswahl)
1994 »Kulturmarkt Karlsruhe: Virtueller Marktplatz - Medienmuseum en miniature«, Karlsruhe 
1995 »MultiMediale 4«, Medienkunstfestival, ZKM⎢Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

Literatur (Auswahl)
Schindler, Friedemann: „Super Mario und Super Marion - Geschlechterrollen in Computer- und Videospielen“, in: »medien praktisch«, Nr. 3, Frankfurt/Main
1996; Schindler, Friedemann: „Cyberspace selbst gestalten - Virtual Worlds für Kinder“, in: »medien praktisch«, Nr. 3, Frankfurt/Main 1997; Schindler, Friedemann: „Holzhammermethode per Computerspiel - pädagogische Werbespiele“, in: »Deutsche Lehrerzeitung«, Nr. 17/18, Berlin 1997; Schindler, Friedemann; Wiemken, Jens: „DOOM is invading my dreams“, und Schindler, Friedemann: „Fairständnis, Fairplay, Courage - exemplarische Erörterung anti-rassistischer Computerspiele“, in: Fritz J.; Fehr W. (Hg.): »Bundeszentrale für politische Bildung: Handbuch Medien-Computerspiele«, Bonn 1997

[1997]