Senta Hirscheider

Biografie

Senta Hirscheider (1988) ist Künstlerin, Szenografin und Radioproduzentin mit einem Hintergrund in den Rechtswissenschaften. Ausgehend von künstlerischer Forschung entwickelt sie raumgreifende Installationen, Performances und Interventionen. Ihre Arbeit ist geprägt von kollektiven und kollaborativen Prozessen, die ihren künstlerischen Werdegang von Beginn an bestimmen und weiterhin prägen. Aktuell widmet sie sich Fragen von Klang, Erinnerung und dem Zusammenspiel von Archivrecherche und zeitgenössischer Kunst.

Für Antennae: Frequencies from the Archive (ZKM, 2024) erforschte sie die Zusammenarbeit von Suzanne Ciani und Harald Bode und präsentierte die Performance A Love Letter to Collaboration im Rahmen von Reconstructing Harald Bode. A Synth Lovers Festival (ZKM, HfM Karlsruhe, 2025). Sie war Teil des kuratorischen Teams von man liest wieder rot (ZKM, 2024). Sie ko-kuratierte die Ausstellung extractive zones (Chemnitz, November 2025).

Ihr aktuelles Projekt Exercises for a Shared Ear, das auf umfangreichen Recherchen im Lautarchiv (Humboldt Forum, Berlin) basiert, wurde bei Fleeting Voices. Preserving Acoustic Heritage in the Archives and the Arts (Wien, Oktober 2025) sowie bei DESACTA (SAVVY Contemporary, Berlin, Nov 2025–Jan 2026) präsentiert. 

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