- Workshop
für Lehrkräfte – Promptologie
Einblicke in die Welt des Bewegtbildes
Mi, 17.02.2027 10:00 – 17:00 Uhr CET
Mit Anmeldung – begrenzte Teilnehmendenanzahl!
KursNr: D2PE4L
Seit 2022 ist der Begriff „KI“ – Künstliche Intelligenz – aus dem öffentlichen Diskurs nicht mehr wegzudenken. Insbesondere die rasante Entwicklung generativer KI-Systeme verändert die Produktion und Rezeption visueller Medien grundlegend. Während zunächst vor allem die KI-gestützte Bildgenerierung im Fokus stand, rückt inzwischen zunehmend die automatisierte Videogenerierung in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Die Geschwindigkeit, mit der heute mittels KI-basierter Generatoren nicht nur Bilder, sondern auch komplexe Videosequenzen erzeugt werden können, markiert einen Paradigmenwechsel in der Medienproduktion. Bewegte Bilder entstehen auf Grundlage von Texteingaben, Bildreferenzen oder hybriden Workflows – häufig in einer Qualität, die dokumentarische oder filmische Authentizität simuliert. Damit werden tradierte Kategorien wie Realität, Inszenierung und Manipulation neu verhandelt.
Mit der sogenannten „Promptologie“ etabliert sich eine neue Kulturtechnik: Durch präzise formulierte Texteingaben werden visuelle Inhalte – statisch wie bewegt – generiert und gesteuert. Die Fähigkeit, sprachliche Parameter in audiovisuelle Ergebnisse zu übersetzen, entwickelt sich damit zu einer zentralen Kompetenz im Kontext digitaler Medienbildung.
Die Veranstaltung gibt auf theoretischer Ebene Einblick in Bewegtbild-Ergebnisse, die mit Hilfe der künstlichen Intelligenz entstanden sind.
In der eintägigen Fortbildung erhalten die Teilnehmenden einen systematisch aufgebauten Einblick in den aktuellen Stand der KI-gestützten Videogenerierung. Anhand ausgewählter Beispiele werden erzeugte Bewegtbildergebnisse präsentiert, ihre technischen Grundlagen – von Prompting über Trainingsdaten bis hin zu generativen Modellen – anschaulich erläutert und in einen kritischen Kontext eingeordnet.
Neben gestalterischen Fragestellungen werden dabei auch rechtliche sowie medienethische Dimensionen berücksichtigt, um ein umfassendes Verständnis der Technologie zu ermöglichen.
Den Abschluss bildet eine gemeinsame Diskussion darüber, welche Relevanz und welche konkreten Einsatzmöglichkeiten sich für den schulischen Unterricht künftig ergeben.
Organisation / Institution
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Kooperationspartner
ZSL (Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung) Baden-Württemberg