Israel Rosenfield: Wie die Zeit entsteht. Aspekte der Wahrnehmung
Ghost Dances. Landscapes of Time
So, 13.01.2002, 19:00 Uhr CET
Den Abschluss des zweiten Teils der Vortragsreihe bildet ein Vortrag des Hirnforschers Israel Rosenfield. Sein Vortrag untersucht die Wahrnehmung von Zeit: Wie nehmen wir zeitliche Abläufe wahr? Wie subjektiv ist Zeitempfinden? Israel Rosenfield lebt und lehrt in Paris und an der City University of New York; sein Hauptinteresse gilt der Gehirn- und Bewußtseinsforschung.

„Israel Rosenfield ist ein eindrucksvoller und origineller Denker. Nach seiner Meinung hat die klassische mechanistische Neurologie unbeschadet all ihrer großen Errungenschaften abgewirtschaftet. Krankheit sei ohne Bezug zum ständig wechselnden Körperbild, zum Bewußtsein, zum Sein nicht zu verstehen...“ (Oliver Sacks)

Rosenfield, geb. 1949, hat Medizin, Mathematik und Wissenschaftsgeschichte studiert; Promotion an City University of N.Y. mit den Forschungsschwerpunkten Medizingeschichte und Hirnforschung, Theorie des Bewußtseins, des Gedächtnisses und der Subjektivität; lebt und lehrt in Paris und New York. Zahlreiche sehr beachtete wissenschaftliche Publikationen, u.a. »Das Fremde, das Vertraute und das Vergessenen. Anatomie des Bewußtseins« [1992], sowie fiktionale Texte: »Freud's Megalomania« [New York, 2000]: ein Roman über den Fund eines die Forschung erschütterndes Manuskripts Siegmund Freuds, der unter dem Titel »Freuds Grössenwahn« 2002 im Berlin Verlag erscheint.

[Vortrag in englischer Sprache]
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HfG | Staatliche Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, Fachbereich Szenografie