- Installation
Connection Machine CM-2
Mi, 25.03. – Sa, 01.08.2026
- Ort
- Foyer
- Kosten
- Eintritt frei
Die 1987 auf den Markt gebrachte Connection Machine 2 (CM-2) war nach der CM-1 (1983) die zweite in der Baureihe von Parallelrechnern, die vom amerikanischen Unternehmen Thinking Machines produziert wurde. Daniel „Danny“ Hillis, war führender Kopf des Vorhabens, den ersten kommerziellen Supercomputer mit massiv paralleler Architektur zu bauen.
Prof. Dr. Michael Beigl (Professor für Pervasive Computing Systems / TECO am KIT) über das visuelle Design der Connection Machines:
„Die CM-2 hat eindrucksvoll gezeigt, wie gestalterisches Design die inneren Abläufe eines Computers sichtbar und verständlich machen kann. Ihre ikonische, oft als „elektronisches Gehirn“ bezeichnete Architektur übersetzte abstrakte Konzepte wie massive Parallelität in eine räumlich erfahrbare Form und prägte damit sowohl das wissenschaftliche Denken als auch die öffentliche Wahrnehmung von Rechenprozessen. Heutige KI-Systeme, insbesondere große Sprachmodelle, verfügen bislang über keine vergleichbar anschaulichen Darstellungen ihrer inneren Funktionsweisen. Die Entwicklung solcher visuellen Zugänge bleibt eine offene Aufgabe. Die CM-2 dient daher bis heute als Referenz dafür, wie Visualisierung zwischen technischer Komplexität und breiter Verständlichkeit vermitteln kann.“
Das KIT – Karlsruher Institut für Technologie ist eine international führende Einrichtung in Forschung und Lehre und bringt seine Expertise im Projekt insbesondere über die Forschungsgruppe TECO ein. Der Beitrag umfasst vor allem die technische Rekonstruktion der Displaymatrix der CM-2 sowie die Anbindung an aktuelle Computertechnologie, um den visuellen Eindruck der CM-2 über die rekonstruierte Matrix nachzubilden. Das TECO unterstützt zugleich den Wissenstransfer im Hinblick auf die technische Komplexität und das technologische Erbe der CM.