Björn Blankenheim
Geburtsjahr, Ort
Biografie
Björn Blankenheim (Jg. 1982), Dr., Studium der Gestaltungstechnik, Wirtschaftslehre & Politik für das Lehramt an berufsbildenden Schulen. Von 2009 bis 2023 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Bergischen Universität Wuppertal in unterschiedlichen Funktionen, u.a. im Projekt »Historische Kunstlehre als Grundlage von künstlerischer/gestalterischer Arbeit, Kunstwissenschaften, Kunstpädagogik und Pädagogik« sowie in den Lehrgebieten »Mediendesign und seine Didaktik«, »Didaktik der Visuellen Kommunikation« und »Gestaltungstechnik und Kunstgeschichte«. Promotion in Kunstgeschichte zur Produktionsästhetik von Computerspielen (1982–1996) im Kontext historischer Kunstliteratur. Kurator der Ausstellung ›Game Designers & Software Artists‹ (2019/2022/2026) und Organisator des Symposiums ›History of Games – PAtCHʼD‹ (2022). Seit 2024 Gründer und Geschäftsführer des VAULT.NRW - Videospiel-Archivs für Unternehmensgeschichte, Literatur und Technikkultur NRW gUG, wo er vor allem zur deutschen Computer- und Videospielgeschichte forscht, schreibt und lehrt.
Letzte Veröffentlichungen: Bausteine zu einer Sozialgeschichte der „Game Studies“ in Deutschland. Unter Mitarbeit von M. Abel und J. Böwer. PAIDIA-Sonderausgabe. Glückstadt 2026; Video-Spiele – Zur Pluralität der Game-Ästhetiken. In: Kunst+Unterricht, Themenheft „Gameästhetik“, Hg. von L. Zumbansen und L. M. Lewald-Romahn, Ausgabe Nr. 502/503, Juli 2026. S. 65–68; „Ich kann den Skelettarm nicht damit benutzen.“ – Über die Geschichte einer Reihe von Adventure-Spielen, entwickelt von dem Studio, das man erst Lucasfilm Games nannte, und dann LucasArts. In: R.T. Inderst & M. Stübecke (Hg.): “This is my Labyrinth, and you are mine. Forever.“ Essen 2026. S. 15–66.