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Play/Display: Symposium zu Spiel, Museum und kuratorischer Praxis
Do, 26.11. – Fr, 27.11.2026
In welcher Art und Weise, in welchen Formen und Kontexten werden Computerspiele in Museen und anderen Ausstellungsräumen präsentiert? Wie gehen Kurator:innen und andere Akteur:innen mit dem digitalen, interaktiven, instabilen Artefakt Computerspiel um? Kurzum: Was passiert, wenn Computerspiele zu Ausstellungsobjekten werden?
Das Symposium „Play/Display“ widmet sich der Kulturgeschichte von Computerspielausstellungen im deutschsprachigen Raum. Im Fokus stehen nicht Games oder Formen der Gamification als musemspädagogische Vermittlungsformate, sondern Computerspiele als Ausstellungsgegenstände: Welche Computerspiele werden als Ausstellungsobjekte ausgewählt und welche Geschichte(n) des Computerspiels erzählen diese Zusammenstellungen? Wie werden die vergangenen und zeitgenössischen Computerspielgeschichten in Sonder- und Dauerausstellungen in Kunstmuseen über Technik- und Heimatmuseen bis hin zu Spezialmuseen kulturhistorisch verortet? Und welchen Einfluss haben diese Projekte auf den gesellschaftlichen Status von Computerspielen und auf welche Weise spiegeln sie sich in akademischen Diskursen?
Neben zwei großen und langlebigen Projekten – der zkm_gameplay in Karlsruhe und dem Computerspielemuseum in Berlin – werden eine Reihe von Sonderausstellungen zu digitalen Spielen in den Blick genommen.
Die Veranstaltung ist das Auftakt-Symposium des Forschungsprojekts „Computerspiele(n) im Museum“, das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert wird.
Organisation
Benjamin Beil (Universität zu Köln), Isabelle Hamm (Universität zu Köln), Laura C. Schmidt (ZKM)
Vortragende
Christian Bachmann (Ch. A. Bachmann Verlag), Björn Blankenheim (VAULT.NRW), Jonas Hansen (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Thomas Hawranke (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Thomas Hensel (Hochschule Pforzheim), Andreas Lange (EFGAMP), Nina Liechti (Kunstmuseum Bern), Jérôme Nguyen (FZI Karlsruhe), Matthias Oborski (Computerspielemuseum Berlin), Rabea Otto (Stadtmuseum Kassel), Peter Podrez (Universität zu Köln), Andreas Rauscher (Hochschule Kaiserslautern), Stephan Schwingeler (HAWK Hildesheim)