Helmut Dorner

Geburtsjahr, Ort
1952, Gengenbach, Deutschland
Rolle am ZKM
Künstler/in der Sammlung
Biografie
Helmut Dorner wurde 1952 in Gengenbach geboren. Er studierte 1976-82 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Gerhard Richter. Seit 1989 ist er Professor an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe. 1997 erhielt Helmut Dorner den Prix Eliette von Karajan. Er lebt in Karlsruhe.

Helmut Dorner arbeitet an den Überschneidungsbereichen von Skulptur und Malerei. Viele seiner seit Beginn der achtziger Jahren entstehenden Skulpturen weisen Hohlformen und Öffnungen auf. Parallel dazu setzt er sich in Gemälden, Zeichnungen und Ölskizzen mit räumlichen Formen und Gegenständen auseinander. Nach den rauhen, oft leuchtend farbigen Oberflächen der frühen Arbeiten entstehen im Laufe der achtziger und frühen neunziger Jahre zunehmend Wandobjekte und Gemälde mit glänzenden, glatten Oberflächen aus lackierten Materialien. Auf monochromen Farbfeldern sind einzelne, einfache Formen oft in regelmäßigen Mustern verteilt. In seinen Werken der neunziger Jahre kombiniert er mehrere Schichten von kühl-glatten transparenten Acrylglasflächen mit einzelnen gestisch aufgetragenen Farbspuren zu Arbeiten an der Grenze zwischen Malerei und Plastik.
 
Einzelausstellungen (Auswahl)
 
1983 »Zeichnungen«, Galerie Rolf Ricke, Köln
1984 Kunst- und Museumsverein Wuppertal
1985 Ulmer Museum, Ulm
1987 Galerie Grässlin-Ehrhardt, Frankfurt/M
1990 Museum Haus Esters, Krefeld; Kunsthalle Bern
1991 Carrée d'Art, Musée d'Art Contemporain, Nîmes
1994 »Under the surface«, Mercer Union Contemporary Art Gallery, Toronto, anschließend Contemporary Art Gallery, Vancouver
1995 »The Santa Fe Drawings«, Laura Carpenter Fine Art, Santa Fe
1996 »durch«, Galerie Vera Munro, Hamburg; Galerie Karlheinz Meyer, Karlsruhe
1997/98 Max-Gandolph-Bibliothek, Salzburg, anschließend Herbert von Karajan Centrum, Wien
 
Gruppenausstellungen (Auswahl)
 
1982 »Triumph, Skulpturen von Malern«, Galerie Rolf Ricke, Köln
1984 »Ars viva - farbige Plastik«, Badischer Kunstverein Karlsruhe, anschließend Kölnischer Kunstverein, Skulpturenmuseum Glaskasten, Marl
1989 I Triennal de Dibuix Joan Miró, Fundació Joan Miró, Barcelona
1990 »De pictura«, Galerie Bruges La Morte, Brügge; »Weitersehen«, Museum Haus Esters und Haus Lange, Krefeld
1992 »Geteilte Bilder - Das Diptychon in der neuen Kunst«, Museum Folkwang, Essen; Brooke Alexander Gallery, New York; documenta IX, Kassel
1995 »Das Abenteuer der Malerei«, Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, Württembergischer Kunstverein, Stuttgart
1996 »Nuevas Abstracciones«, Palacio Vélazquez, Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofía, Madrid, anschließend Kunsthalle Bielefeld,
Museu d'Art Contemporani, Barcelona, Pintura Alemanya, Sala Montcada de la Fundación »la Caixa«, Barcelona
1997 »Abstraction/Abstractions - Géométries Provisoires«, Musée d'Art Moderne, Saint-Etienne

[Frauke Syamken, 1997]