Wolfgang Rihm

Geburtsjahr, Ort
1952, Karlsruhe, Deutschland
Rolle am ZKM
Gastkünstler/in
Institut / Abteilung
Institut für Musik und Akustik
Am ZKM
  • 1990–93 musikalischer Berater des Zentrums für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe (ZKM)

Biografie

Kompositionsstudium in Karlsruhe bei Eugen Werner Velte, ferner in Köln bei Karlheinz Stockhausen und in Freiburg bei Klaus Huber; musikwissenschaftliche Studien bei Hans Heinrich Eggebrecht in Freiburg. Rihm erhielt zahlreiche Auszeichnungen und ist Mitglied u. a. der Berliner Akademie der Künste, der Bayerischen Akademie der schönen Künste und der Freien Akademie Mannheim; 1984/85 war er Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. Er schrieb bisher über zweihundert Werke, darunter zahlreiche Orchesterkompositionen (auch mit Gesang und Soloinstrumenten), Opern (»Faust und Yorick«, »Jakob Lenz«, »Die Hamletmaschine«, »Oedipus«, »Die Eroberung von Mexiko«), das Tanztheater »Tutuguri« nach Artaud, Ensemblewerke, Streichquartette, Klavierstücke, Lieder. 

Wolfgang Rihm lebt in Karlsruhe, wo er seit 1985 Komposition lehrt. 1997/98 war er Composer-in-Residence" des Berliner Philharmonischen Orchesters und erneut Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin. 1997 war er Composer-in-Residence bei den Internationalen Musikfestwochen Luzern, 2000 bei den Salzburger Festspielen und beim Festival Musica in Straßburg. Wolfgang Rihm gilt als einer der bekanntesten und vielseitigsten deutschen Komponisten der Gegenwart.

Werke im Zusammenhang mit dem ZKM:
»Etudes d'après Séraphin«

[2000]