Kunstuniversität Graz, Institut für Elektronische Musik und Akustik (IEM)
Biografie
Das IEM (Institut für Elektronische Musik und Akustik) wurde 1965 gegründet und ist Teil der Kunstuniversität Graz. Mit mehr als 35 Mitarbeitern, darunter Forscher und Künstler, ist es eine führende Einrichtung auf seinem Gebiet. Forschung und Entwicklung umfassen die Bereiche künstlerische Forschung, Computermusik, Signalverarbeitung und Akustik. Das Institut setzt sich stark für Open-Source-Software ein, unter anderem durch Beiträge zur Entwicklung von PureData, SuperCollider und einer eigenen Reihe von VST-Plug-ins. Das IEM bietet die Ausbildung in Komposition für Computermusik und Klangkunst, Tontechnik, Sound Design, zeitgenössische Musikperformance und Musikwissenschaft an. Es ist durch drei gemeinsame Studiengänge eng mit der Technischen Universität, der Universität Graz sowie der Fachhochschule Joanneum vernetzt. Unter anderem bietet es Bachelor- und Masterstudiengänge in „Computermusik und Klangkunst“ sowie Promotionsprogramme im Bereich der künstlerischen Forschung (Dr. art.), der Geisteswissenschaften und der Naturwissenschaften (Ph.D.) an. Zur Infrastruktur des IEM gehören drei Studios mit ambisonischen Lautsprecherhalbkugeln, zwei hochpräzise Tracking-Systeme, ein Robot Piano Player und drei IKO-Lautsprecher (ein 3D-Audio-Lautsprecher mit 20 Membranen in einer sphärischen Anordnung, angesteuert durch HOA) sowie weitere vom Institut entwickelte multidirektionale Lautsprecher. Das IEM spielt zudem eine wichtige Rolle bei der Förderung elektronischer Musik in Österreich durch verschiedene Konzert- und Vortragsreihen (Open CUBE, Signale Graz, CUBE Lectures usw.) sowie durch seine Programme „IEM Artist-in-Residence“ und „IEM Artistic Researcher-in-Residence“.