Nora N. Khan
Biografie
Nora N. Khan ist unabhängige Kritikerin, Essayistin, Kuratorin und Dozentin. Ihre Schriften zur Philosophie der KI und zu neuen Technologien finden in verschiedenen Fachbereichen breite Beachtung. In ihrer Arbeit versucht sie, die Grenzen algorithmischen Wissens zu theoretisieren und den Einfluss der Informatik auf die kritische Sprache zu ergründen.
Sie ist Mitglied des Kuratorenteams der Ausgabe 2026 von Counterpublic, einer der größten öffentlichen Bürgerausstellungen der USA, die unter dem Titel Coyote Time steht. Gemeinsam mit Andrea Bellini kuratierte sie die Biennale de L’Image en Mouvement 2024 (Centre d‘Art Contemporain Genève). Als Kuratorin von Manual Override im The Shed (2020) arbeitete sie an neuen Auftragsarbeiten für eine Ausstellung, die bedeutende Werke von Simon Fujiwara und Martine Syms zeigte.
Derzeit ist sie Dozentin für Kreative Technologien an der UCSC und war als Arts Council Professorin an der UCLA im Fachbereich Design Media Arts sowie im Fachbereich Geschichte und Theorie am SCI-Arc tätig; außerdem war sie Professorin für Digital + Media an der Rhode Island School of Design, wo sie für den John R. Frazier Award for Excellence in Teaching nominiert wurde. Zu ihren Büchern gehören AI Art and the Stakes for Art Criticism (2026), Seeing, Naming, Knowing (2019) und Fear Indexing the X-Files (2017), gemeinsam mit Steven Warwick.