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Holger Neinhaus bleibt bis 2030 geschäftsführender Vorstand

© Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Pressemitteilung

Das ZKM startet in eine neue Phase:
Holger Neinhaus als geschäftsführender Vorstand bis 2030 ernannt

Mit klarer Vision gestaltet das ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe seine Zukunft: Holger Neinhaus bleibt nun langfristig bis 2030 geschäftsführender Vorstand (COO) und wird gemeinsam mit dem wissenschaftlich-künstlerischen Vorstand Alistair Hudson das Haus in eine spannende neue Phase führen. Die Weichen sind gestellt für ein ZKM, das seine Rolle als Impulsgeber der Medienkunst weiterentwickelt.

Vorne bleiben: Kontinuität und Aufbruch
Der Stiftungsrat des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien hat Holger Neinhaus als geschäftsführendes Vorstandsmitglied bis 2030 ernannt. Der 53-Jährige kam im Mai 2025 zunächst interimsmäßig ans ZKM. Bis zur Findung eines langfristigen Vorstands sollte er gemeinsam mit Alistair Hudson und dem Team die Stabilität des Hauses sichern. Nun konnte Herr Neinhaus als Sieger in einem umfassenden Findungsverfahren auch langfristig für diese Position gewonnen werden. Trotz des angespannten Umfelds bereits erfolgter und anstehender Kürzungen im Kulturbereich wollen Holger Neinhaus und Alistair Hudson das Haus voranbringen: „Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Stiftungsrates und darauf, meine Arbeit hier fortsetzen zu können. Wir haben viel vor: Als eine der führenden Institutionen der Medienkunst weltweit wollen wir Themen und Trends setzen. Das ZKM sehen wir als Ort für das Mögliche. Dabei ist es unser Ziel, die Geschichte des Hauses nicht linear fortzuschreiben, sondern das ZKM auf eine neue Stufe zu bringen“, so Neinhaus. Dazu wurde unter der Leitung von Alistair Hudson und Holger Neinhaus ein Strategie-Projekt gestartet, das über die kommenden zwei Jahre das ZKM auf neue Füße stellen wird.

„ZKM 28“: Ein Konzept für innovative Projekte und mehr Unabhängigkeit 
Das Strategiepapier „ZKM 28“ sieht sowohl in künstlerisch-konzeptioneller als auch in wirtschaftlicher Hinsicht eine Weiterentwicklung vor: „Zukunftsfähig zu sein, bedeutet für uns, den Besucher:innen weiterhin ein spannendes, erstklassiges Angebot an Ausstellungen, Konferenzen und innovativen Formaten anzubieten. Es bedeutet aber auch, uns finanziell mehr Spielraum zu verschaffen, um nicht komplett von kurzfristigen Haushaltsentscheidungen abhängig zu sein“, sagt Neinhaus. Die mutige Gestaltung von Neuem steht klar im Fokus des Zukunftskonzepts: Innovative Ausstellungsformate, digitale Erlebnisräume, internationale Kooperationen und zusätzliche Finanzierungsmodelle schaffen ein ZKM, das sich veränderten Rahmenbedingungen aktiv anpasst und gestalten möchte. „Das ZKM war schon immer eine Institution im Wandel: Sie entwickelt sich kontinuierlich weiter. Das ist eine der Besonderheiten, die dieses Haus ausmacht. Nun steht ein weiterer Schritt in Richtung Zukunft an – mehr als zuvor haben dieses Mal auch die Besucher:innen Gelegenheit, an dieser Veränderung mitzuwirken”, so Alistair Hudson.

ZKM für Alle
„ZKM 28“ ist mehr als ein strategischer Fahrplan für das Team vor Ort. Es ist auch eine Einladung an die Öffentlichkeit, sich selbst einzubringen und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Formate wie das jüngst auf der art karlsruhe vorgestellte Projekt MARS! – Mobilizing Awareness for Resilient Societies leben nicht nur von den Beiträgen interdisziplinärer und internationaler Künstler:innen und Expert:innen, sondern auch von der Mitarbeit engagierter Bürger:innen.

Dass nun die Arbeit an der Zukunft des Hauses auch in den kommenden Jahren gemeinsam mit Neinhaus erfolgt, freut Hudson sehr: „Holger Neinhaus hat einen enormen Erfahrungsschatz in den Bereichen Wirtschaft und Technologie, aber auch eine große Leidenschaft für die Kunst unserer Zeit. Damit ist er meiner Meinung nach die ideale Besetzung für die Weltklasse-Institution ZKM. Ich freue mich sehr darauf, die Entwicklung unseres Hauses gemeinsam mit ihm und dem gesamten Team fortzusetzen.“ Und auch Kunststaatssekretär und Stiftungsratsvorsitzender Arne Braun sagt: „Ich freue mich – auch ganz persönlich – sehr darüber, dass Holger Neinhaus seine Arbeit im ZKM fortsetzen kann. Er passt einfach gut ins ZKM, und das spürt man. Von ihm gehen kraftvolle Impulse aus, diese positive Energie ist auch im Haus, im Stiftungsrat und in der Außenwirkung sichtbar. Ich bin überzeugt davon, dass er mit seiner Erfahrung als Transformationsmanager das ZKM gemeinsam mit Alistair Hudson trotz der schwierigen finanziellen Umstände in eine gute Zukunft führen wird.“

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