Die Evolution der Fantasie. Wie der Mensch zum Künstler wurde
Portrait Thomas Junker
Festivaleröffnung »7 Tage sind nicht genug« mit Prof. Dr. Thomas Junker
Fr, 23.03.2018 19:30

Thomas Junker, Professor für Geschichte der Biowissenschaften an der Universität Tübingen und Autor zahlreicher Bücher zur Geschichte und Theorie der Evolutionsbiologie und Anthropologie, eröffnet am 23. März 2018 das Festival »7 Tage sind nicht genug«. Das Festival widmet sich der Faszination und dem Staunen über die Welt und findet an den Grenzen von Wissenschaft, Philosophie und Kunst statt. 

Kinder singen und tanzen, sie malen Bilder und erzählen Geschichten – und sie tun dies freiwillig, mit großer Ernsthaftigkeit und mit Freude. Als Erwachsene führen sie ihre Spiele dann oft fort und wenn sie einem Publikum gefallen und vor der Kritik bestehen können, nennen wir sie Kunst.

All dies ist so vertraut, dass man leicht übersieht, wie ungewöhnlich dieses Verhalten aus biologischer Sicht ist. Warum sind die künstlerischen Talente und Interessen in der Evolution entstanden? Haben sie einen direkten Nutzen für das Überleben oder entstanden sie als entbehrlicher Nebeneffekt? Sind es kulturelle Erfindungen oder reine Lusttechnologien? Und was bedeutet dies für die Zukunft der Kunst? Denn Evolution ist Wandel: Verhaltensweisen entstehen, verändern sich und können wieder verschwinden.

Der Vortrag wird schildern, wie Evolutionsbiologen die Rätsel der Kunst zu lösen versuchen und ein neues Modell vorstellen.

Organisation / Institution
Giordano-Bruno-Stiftung Karlsruhe und ZKM | Karlsruhe

Festival

Mitwirkende