Arbeit von Übermorgen – zwischen Science und Fiction
Arbeit von Übermorgen. Zwischen Science und Fiction
Fr, 17.09.2021, 19:00 Uhr CEST, Dauer: 2h
Medientheater, Online

Wie sieht die Arbeit von übermorgen aus? Inwieweit werden neue Berufe, Tätigkeiten und noch unvorstellbare Einsatzmöglichkeiten von Technologien die Arbeitsverteilung und -organisation, aber auch das gesellschaftliche Gefüge beeinflussen?

Im BMBF-geförderten Verbundprojekt FutureWork wird der Blick bis an den Anfang des nächsten Jahrhunderts gewagt: Mithilfe wissenschaftlicher, literarischer und künstlerischer Ressourcen aus Arbeits- und Zukunftsforschung sowie Science-Fiction entwickeln Forschende Szenarien, die zukünftige Arbeitswelten beschreiben. Mit der Erarbeitung der Szenarien trägt das Projekt zum öffentlichen Diskussionsprozess in Wissenschaft, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik bei. Neue Perspektiven über die Rolle der Arbeit werden eingebracht, die eine konstruktiv-reflektierte und kritische Planung unserer zukünftigen Arbeitswelt unterstützen.

Zur Eröffnung der zweitägigen Konferenz findet eine Podiumsdiskussion im ZKM statt, die sich mit dem Spannungsverhältnis von Kunst und Arbeitszukünften befasst und hinterfragt, wie Kunstschaffende unsere Zukünfte erdenken. Das ZKM ist Partner der vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale (KIT) organisierten Veranstaltung.

Die Konferenz wird am Samstag, 18. September 2021 mit einem öffentlichen Symposium in der IHK Karlsruhe fortgeführt.

Programm

Begrüßung und Einführung

Prof. Dr. h.c. mult. Peter Weibel
künstlerisch-wissenschaftlicher Vorstand des ZKM
Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha
Gründungsdirektorin des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, KIT

Lebt und arbeitet?
Impulsbeitrag über künstlerisches Arbeiten, über Künstlerarbeiten und über künstlerische Positionen zur Zukunft von Arbeit


Dr. Anett Holzheid
Wissenschaftliche Referentin, ZKM

Podiumsdiskussion
Zukunft: Arbeit zwischen art und fiction


Diskutant:innen:
Prof. Dr. Lilian Haberer

Professorin für Kunstwissenschaft mit erweitertem Materialbegriff, Kunsthochschule für Medien Köln
Nataša von Kopp

Regisseurin
Dr. Lars Schmeink
Medienwissenschaftler, Europa-Universität Flensburg
Mads Pankow
Technikphilosoph, Politikberater und Autor

Moderation: Dr. Sabine Maria Schmidt, Kunsthistorikerin, Kuratorin, Autorin

 

Anschließend Stehempfang

 

Aufgrund der aktuellen Corona-Situation ist eine Präsenz-Teilnahme vor Ort nur für begrenzte Personenzahlen möglich. Eine Anmeldung zur Präsenzveranstaltung ist notwendig unter arbeit2100.de/oeffentliche-konferenz-2021

Der Livestream zur Veranstaltung ist ohne Anmeldung frei zugänglich. Den Link zum Livestream finden Sie wenige Tage vor der Veranstaltung ebenfalls unter arbeit2100.de/oeffentliche-konferenz-2021.

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