Verhaltenskodex

Unser Versprechen

Wir als KünstlerInnen, KuratorInnen, Mitwirkende und Führungspersonen verpflichten uns, die Teilnahme an unserer Gemeinschaft und an Ausstellungen zu einer belästigungsfreien Erfahrung für alle zu machen, unabhängig von Alter, Körpergröße, sichtbarer oder unsichtbarer Behinderung, ethnischer Zugehörigkeit, Geschlechtsmerkmalen, Geschlechtsidentität und -ausdruck, Erfahrungsniveau, Bildung, sozioökonomischem Status, Nationalität, persönlicher Erscheinung, Herkunft, Religion oder sexueller Identität und Orientierung.

Wir verpflichten uns, in einer Weise zu handeln und zu interagieren, die zu einer offenen, einladenden, vielfältigen, integrativen und gesunden Gemeinschaft beiträgt.

Unsere Standards

Beispiele für Verhaltensweisen, die zu einem positiven Umfeld für unsere Gemeinschaft beitragen, sind etwa:

  • Einfühlungsvermögen und Freundlichkeit gegenüber anderen Menschen zeigen
  • Respektvoll gegenüber abweichenden Meinungen, Standpunkten und Erfahrungen sein
  • Konstruktives Feedback geben und würdevoll akzeptieren
  • Verantwortung übernehmen und sich bei jenen entschuldigen, die von unseren Fehlern betroffen sind, und von der Erfahrung lernen
  • Sich darauf konzentrieren, was nicht nur für uns als Einzelpersonen am Besten ist, sondern für die gesamte Gemeinschaft

Beispiele für inakzeptables Verhalten sind etwa:

  • Der Gebrauch von sexualisierter Sprache oder Bildmaterial, sowie sexuelle Aufmerksamkeit oder Annäherungsversuche jeglicher Art
  • Trolling, beleidigende oder herabwürdigende Kommentare, und persönliche oder politische Angriffe
  • Öffentliche oder private Belästigung
  • Veröffentlichung von privaten Informationen anderer, wie etwa physischer oder Email-Adresse, ohne deren explizite Erlaubnis
  • Andere Verhaltensweisen, die vernünftigerweise als unangemessen in einem beruflichen Umfeld angesehen werden könnten

Verantwortlichkeiten für die Durchsetzung

Die Führungspersonen sind dafür verantwortlich, unsere Standards für akzeptables Verhalten zu verdeutlichen und durchzusetzen, und sie ergreifen angemessene und faire Korrekturmaßnahmen als Reaktion auf jedes Verhalten, das sie als unangemessen, bedrohlich, beleidigend oder schädlich erachten.

Führungspersonen haben das Recht und die Verantwortung, Kommentare, Commits, Codes, Wiki-Bearbeitungen und andere Beiträge, die nicht mit diesem Verhaltenskodex übereinstimmen, zu entfernen, zu bearbeiten oder abzulehnen, und teilen gegebenenfalls Gründe für ihre Entscheidungen mit.

Geltungsbereich

Dieser Verhaltenskodex gilt für alle gemeinschaftlichen Räume und gilt auch, wenn eine Einzelperson die Gemeinschaft offiziell in öffentlichen Räumen vertritt. Beispiele für die Vertretung unserer Gemeinschaft sind die Verwendung einer offiziellen E-Mail-Adresse, das Posten über ein offizielles Social-Media-Konto oder das Auftreten als ernannter VertreterInnen bei einer Online- oder Offline-Veranstaltung.

Durchsetzung

Fälle von missbräuchlichem, belästigendem oder anderweitig inakzeptablem Verhalten können den für die Durchsetzung zuständigen Führungspersonen unter bethge@zkm.de gemeldet werden. Alle Beschwerden werden umgehend und fair geprüft und untersucht.

Alle Führungspersonen sind verpflichtet, die Privatsphäre und Sicherheit der BerichterstatterInnen eines Vorfalls zu respektieren.

Durchsetzungsrichtlinien

Führungspersonen halten sich bei der Bestimmung der Konsequenzen für jede Handlung, die ihrer Ansicht nach gegen den Verhaltenskodex verstößt, an folgende Richtlinien:

1. Richtigstellung

Übertretung: Verwendung unangemessener Sprache oder andere Verhaltensweisen, die in der Gemeinschaft als unprofessionell oder unwillkommen gelten.

Konsequenz: Eine private, schriftliche Warnung durch Führungspersonen, die Klarheit über die Art des Verstoßes und eine Erklärung dafür aufweist, warum das Verhalten unangemessen war. Eine öffentliche Entschuldigung kann verlangt werden.

2. Warnung

Übertretung: Eine Verletzung durch einen einzelnen Vorfall oder eine Reihe von Handlungen.

Konsequenz: Eine Warnung mit Konsequenzen für fortgesetztes Verhalten. Keine Interaktion mit den beteiligten Personen für einen festgesetzten Zeitraum, einschließlich der unaufgeforderten Interaktion mit denjenigen, die den Verhaltenskodex durchsetzen. Dazu gehört die Vermeidung von Interaktionen in Gemeinschaftsräumen sowie in externen Kanälen wie sozialen Medien. Ein Verstoß gegen diese Bedingungen kann zu einem vorübergehenden oder dauerhaften Verbot führen.

3. Temporäres Verbot

Übertretung: Eine schwerwiegende Verletzung von Gemeinschaftsstandards, einschließlich anhaltend unangemessenen Verhaltens.

Konsequenz: Ein vorübergehendes Verbot jeglicher Art von Interaktion oder öffentlicher Kommunikation mit der Gemeinschaft für einen festgesetzten Zeitraum. Während dieses Zeitraums ist keine öffentliche oder private Interaktion mit den beteiligten Personen erlaubt, auch keine unaufgeforderte Interaktion mit denjenigen, die den Verhaltenskodex durchsetzen. Ein Verstoß gegen diese Bestimmungen kann zu einem dauerhaften Verbot führen.

4. Permanentes Verbot

Übertretung: Aufweisen eines Musters der Verletzung von Gemeinschaftsstandards, unter anderem anhaltend unangemessenen Verhaltens, Belästigung einer Einzelperson oder Aggression gegen oder Herabsetzung von Gruppen von Einzelpersonen.

Konsequenz: Ein dauerhaftes Verbot jeglicher Art von öffentlicher Interaktion innerhalb der Gemeinschaft.

Zuordnung

Dieser Verhaltenskodex basiert auf der Vereinbarung für Mitwirkende, Version 2.0, verfügbar unter https://www.contributor-covenant.org/version/2/0/code_of_conduct.html.