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Herbert W. Franke

Herbert W. Franke, 2017
© Herbert W. Franke

Geburtsjahr, Ort

1927
Wien
Österreich

Todesjahr, Ort

2022
Puppling
Deutschland

Rolle am ZKM

  • Künstler:in der Sammlung
  • Künstler:in des Archivs

Biografie

• Geboren am 14. Mai 1927 in Wien 
  1945 - 1950  Studium der Physik, Mathematik, Chemie, Psychologie und Philosophie an der Universität und der damaligen Technischen Hochschule in Wien. 
• 1951 Promotion in Physik, Abschluss als Dr. phil. 
• 1951–1956 arbeitet Franke bei Siemens in Erlangen im Bereich Öffentlichkeitsarbeit. 
• Ab 1955 Bilderzeugung mit elektronischen Geräten. 
• Theoretische und praktische Betätigung in der Höhlenkunde. Teilnahme an Expeditionen in unbekannte Strecken. Theoretische Arbeiten zur Datierung von Tropfstein und zur Morphologie des Höhlensinters. 
• Seit 1957 freier Schriftsteller. Sach- und Fachbücher, Romane, Erzählungen, Hörspiele. Spezialgebiet: Utopie und Zukunftsforschung sowie Beziehungen zwischen Kunst, Naturwissenschaft und Technik. 
• Arbeiten zur kybernetischen Ästhetik. Beratender Redakteur der Zeitschrift »Leonardo«. 
• Von 1973 bis 1998 Lehrbeauftragter für Computergrafik und Kunst an der Universität und an der Akademie für Bildende Künste in München. 
• Ab 1979 Mitbegründer der »ars electronica« in Linz/Donau. 
• 1980 Verleihung des Berufstitels Professor vom Österreichischen Ministerium für Unterricht und Kunst. 
• 1987 Computerkunst-Preis der Vereinigung Deutsche Softwarehersteller. 
• 1992 Karl-Theodor-Vogel-Preis für Technikjournalismus, mehrfach Preise für den jahresbesten deutschsprachigen Zukunftsroman. 
• 2002 Dr. Benno-Wolf-Preis für Verdienste in der Höhlenforschung. 
• 2007 wurde er vom österreichischen Ministerium für Unterricht, Kunst und Kultur mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet. 
• Im selben Jahr wurde er von der Computer Arts Society CAS in London für seine Verdienste in der Computerkunst zum Ehrenmitglied ernannt. 
• 2009 wurde er vom Zuse-Institut Berlin, das von den Berliner Hochschulen getragen wird, zum Senior Fellow ernannt. 
• 2010 widmet das ZKM Herbert W. Franke eine umfassende Einzelausstellung unter dem Titel »Wanderer zwischen den Welten«, kuratiert von Susanne Päch und Bernhard Serexhe 
• 2017 übergibt Herbert W. Franke sein Archiv dem ZKM mit dem Auftrag, es langfristig für Forschung und Öffentlichkeit zu bewahren und zugänglich zu machen. 
• 2018 verleiht die Staatliche Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe Herbert W. Franke die Ehrendoktorwürde.  
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• Berufenes Mitglied des Deutschen PEN und der Grazer Autorenversammlung. 
• Berufenes Mitglied der DGPh und des Künstlerhauses Wien, Ehrenmitglied der ISEA. 

Das Archiv Herbert W. Franke befindet sich seit Herbst 2017 am ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.

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