musica femina münchen e.V.

Feminale der Musik

musica femina münchen e.V.

Im Frühsommer 1987 beschlossen Münchner Musikerinnen und Journalistinnen »Wenn sich niemand um die Werke von Komponistinnen kümmert, sie ausgräbt, einstudiert und aufführt, müssen wir das selbst in die Hand nehmen«.

Seit der Gründung 1988 engagieren sich im Vorstand des Vereins Geschäftsfrauen, Musikwissenschaftlerinnen und Pädagoginnen für die Belange der Komponistinnen, darunter seit 2012 auch Anne Holler-Kuthe sowie Susanne Wosnitzka, mit denen wir im engen Austausch gestanden haben.

Aufmerksam auf den Verein musica femina münchen e.V. wurden die Kuratorinnen der FEMINALE DER MUSIK über die abgesagte Konferenz »Und sie komponieren, dirigieren doch!«, die aufgrund der Corona-Krise verschoben werden musste, wenn möglich, auf Herbst 2020 (ggf. Frühjahr 2021). 

Darin zeigt sich das Ziel des Vereins, Komponistinnen in Konzertleben und Musikkultur zu fördern und sichtbar zu machen. Neben der Organisation von Konferenzen, Tagungen und Konzerten leistet der Verein für Frauen in der Musik Öffentlichkeitsarbeit in den Medien, mit Vorträgen und ausführlichen Programmheften. Seit 2003 vergibt musica femina münchen (mfm) außerdem im zweijährigen Rhythmus Kompositionsaufträge an zeitgenössische Komponistinnen. Diese Werke werden vom Münchener Kammerorchester (MKO) seit der Spielzeit 2003/2004 im Rahmen eines Abonnementkonzerts unter der Leitung von Christoph Poppen, Alexander Liebreich und in deren Nachfolge von Clemens Schuldt ab der Saison 2016/2017 uraufgeführt. Weitere Projekte, die auf der Website veröffentlicht wurden, sind u.a. das FrauenOrchesterProjekt, das Chorprojekt »Chorkomponistinnen hören« und die Beteiligung an einer  Patinnenschaftsaktion zum Erwerb der Leipziger Hochschule für Musik und Theater von Briefen von Ethel Smyth, die wir auch im Rahmen der FEMINALE DER MUSIK vorgestellt haben. Dokumentationen wie der Film von Michaila Kühnemann über die Pianistin Sofie Menter werden ebenfalls vom Verein in Auftrag gegeben siehe weiterführende Links.

Unterstützt wird musica femina münchen vom Kulturreferat der Stadt München, von der Stiftung Bayrischer Musikfonds und früher auch vom Bayrischen Kultusministerium bzw. dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst.

Feminale der Musik

Dokumentation

veröffentlicht durch und beauftragt von musica femina münchen: Dokumentation von Michaila Kühnemann über die Pianistin und Komponistin Sofie Menter anlässlich ihres 100. Todesjahres. Mit Ausschnitten aus einem Konzert mit Werken von Sofie Menter und Franz Liszt gespielt von dem Nachwuchspianisten Michael Andreas Häringer, der Urururenkel von Sofie Menter und Franz Liszt.

»Und sie komponieren, dirigieren doch!«

Das Programm der Konferenz

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Mo, 06.04.2020 – Fr, 01.05.2020

Das ZKM ehrt Komponistinnen mit einem vierwöchigen digitalen Festival