Arnold Bode
Geburtsjahr, Ort
Todesjahr, Ort
Biografie
Studierte 1919-24 Malerei und Graphik an der Kasseler Kunstakademie. Ab 1930 unterrichtet er am Berliner Werklehrerseminar.1933 erhält er Berufsverbot durch die NSDAP. Nach dem Zweiten Weltkrieg geht er vielseitigen Arbeiten nach: als Maler, Möbeldesigner, Stadtplaner, Messe- und Ausstellungsmacher. 1946 Gründungsmitglied der Künstlervereinigung »Hessischer Sezession«. 1947 gelingt die Neugründung der 1931 geschlossenen Kasseler Kunstakademie. 1954 gründet er die »Gesellschaft Abendländische Kunst des 20 Jahrhunderts e.V.«. 1955 realisiert er die Idee einer Übersichtsausstellung zur Kunst unter dem Namen documenta. Während Bode inszeniert, interpretiert Haftmann aus kunsthistorischer Sicht. 1964 wird während der d4 ein 23-köpfiger Rat gebildet, der Bodes Autorität beendet und ihn in eine symbolische Position verweist. Bode gilt als »Vater der Documenta« und stirbt einen Tag nach der d6.
[2002]