Kurd Alsleben

Porträt des Künstlers Kurd Alsleben
Geburtsjahr, Ort
1928, Königsberg, Neumark, heute Chojna, Polen
Todesjahr, Ort
2019, Hamburg, Deutschland
Rolle am ZKM
Künstler/in der Sammlung
Biografie

Kurd Alsleben studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe (1949–1952). Nach seinem Studium begann er in für das Organisationsteam Eberhard und Wolfgang Schnelle zu arbeiten und prägte dort, im Zusammenhang mit der Planung von Großraumbüros, den Begriff der "Bürolandschaft". 1960 erstellte er am Hamburger DESY in Zusammenarbeit mit dem Physiker Cord Passow mit Hilfe eines Analogcomputers eine Reihe von Zeichnungen, die er 1962 in seinem Buch »Ästhetische Redundanz« publizierte. 1965 lehrte er an der Hochschule für Gestaltung Ulm (HfG). Ab 1970 war er Professor an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Er starb im November 2019 in Hamburg.

Ausstellungen 1968, »Cybernetic Serendipity«, Institute of Contemporary Arts, London. 1968, »Some More Beginnings«, Brooklyn Museum, New York. 1969, »Computer-Kunst. On the Eve of Tomorrow«, Kubus, Hannover.

Publikationen Kurd Alsleben, »Ästhetische Redundanz. Abhandlungen über die artistischen Mittel der bildenden Kunst«, Quickborn, 1962.