Das hat Folgen. Serien im Hörspiel
Ein orangenes Quadrat mit Augen auf blauem Hintergrund. Rechts und links davon kleinere Quadrate
ARD Hörspieltage 2017
Sa, 11.11.2017 18:00

Und plötzlich wurde wieder erzählt. Irrungen und Wirrungen fast wie im 19. Jahrhundert bei Balzac, Zola, Tolstoi und Dickens. Fernsehserien sind die Epen des 21. Jahrhunderts. Von den »Sopranos« über »Breaking Bad« und »Mad Men« bis »House Of Cards« und »Game Of Thrones«. Und wer hat’s erfunden? Natürlich das Radio.

Anfang der 1920er-Jahre rauschte der erste Mehrteiler durch den Äher. 1950 startete die BBC mit ihrer Hörspielserie »The Archers« die langlebigste Reihe aller Zeiten. Bis heute hat sie es auf über 18.000 Folgen gebracht und läuft an sechs Tagen die Woche. Was begeistert die fünf Millionen Hörer? Konflikte zwischen Kühen: das hochdramatische Leben auf dem Lande. Radioerfolge hier, Fernseherfolge da. Und noch mehr Erfolg zusammen? Längst wachsen Serien über die alten Medien hinaus, werden durch Online-Angebote ergänzt und weitererzählt, vielfach verzahnt und verwoben, bis aus einer einzigen Geschichte ein multimediales Paket wird. Wie funktioniert das? Was muss passieren, damit es funktioniert?

Diskussion mit: Lina Kokaly (RB), Isabel Platthaus (WDR), Ulrike Toma (NDR), David Safier (Schriftsteller und Drehbuchautor)
Moderation: Walter Filz (SWR)

Begleitprogramm