Isabella Leonarda

Feminale der Musik

Ein Bild der Komponistin Isabella Leonarda

Die Sonaten der Komponistin Isabella Leonarda gehören zu den ersten Instrumentalwerken, die von einer Frau geschrieben wurden.

Am 6. September 1620 wird in Novara, Italien, Isabella Calegari geboren, später mit Nachnamen Leonarda. Details zu ihrer Biografie sind nur wenige vorhanden, vermutlich weil sie 1636 ins Kloster Collegio di Sant'Orsola eintritt und dort die meiste Zeit ihres Lebens verbringt. Sie wird vom Kapellmeister der Kathedrale von Novara unterrichtet, Gasparo Casati (1610–1641).

Ihr kompositorisches Werk umfasst 200 Einzelstücke, darunter vor allem Solomotetten, die in 20 eigenen Sammlungen in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts veröffentlicht wurden. Die einzigen von Isabella Leonarda hinterlassenen und eine der ersten von einer Frau im Jahre 1693 in Bologna veröffentlichten Instrumentalkompositionen sind die 11 Triosonaten sowie eine Solosonate aus Opus 16. Isabella Leonarda stirbt 1704 im Alter von 84 Jahren in Novara.

Musikstücke

Sonata duodecima op.16, veröffentlicht durch Radio Romania Timisoara: Rachel Podger & Daniele Caminiti aufgenommen am Timisoara Early Music Festival 2019

Ad arma, o spiritus, veröffentlicht durch Ars Lyrica Houston 2017, Video und Audio produziert von Runaway Productions LLC, aufgenommen am 12.11.2017, Zilkha Hall / Hobby Center For The Performing Arts. Matthew Dirst, Sydney Anderson, Alexandra Smither, Cecilia Duarte, Kurt Johnson, Stephanie Raby, Barrett Sills, Michael Leopold, Jesus Pacheco

Sonata No 12, veröffentlicht durch Eugenio Solinas (Barockcello): Sarah Bleile (Barockvioline), Eugenio Solinas (Barockcello) und Andrew Wang (Cembalo) aufgenommen bei BFX am 05.06.2018 in der St. Mark’s Episcopal Church, Berkeley

J'TE PRÉSENTE #3 – Isabella Leonarda, veröffentlicht im Rahmen des Projekts weiblicher Barock durch Le Concert de l'Hostel Dieu im Jahre 2019 und 2020 von Mia Mandineau im Youtube-Channel »L'Opéra et ses zouz«: Aude Walker-Viry, Violoncello, Nicolas Muzy, Theorbe, Franck-Emmanuel Comte, Cembalo und Dirigat

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