KI Supermacht: China, USA, Europa?
Live-Performance des Künstlers Damian T. Dziwis
Buchvorstellung, Impulsvortrag und Podiumsgespräch
Do, 28.11.2019, 19:00 Uhr CET

Wie hat sich Künstliche Intelligenz als Technologie in den letzten Jahren entwickelt? Welche Auswirkungen ergeben sich aus Chinas Aufstieg zu einer führenden Wissenschaftsnation im Bereich der KI? Wie kann KI in Deutschland und Europa zum Wettbewerbsvorteil werden?

Das CyberForum, das KIT, Karlsruhe.ai und das ZKM laden zu einer Veranstaltung ein, die die wichtigsten Aspekte der aktuellen Debatte um KI aufgreift und aus Perspektive von Deutschland und China beleuchtet und diskutiert. 

Buchvorstellung: Dr. Karl Schlagenhauf »The Brain and AI«
Ausgangspunkt der Diskussion bildet das gerade in China neu erschienene Buch »The Brain and AI«, verfasst von dem deutschen Ingenieur Dr. Karl Schlagenhauf und dem chinesischen Gehirnforscher, Fanji Gu.

Impulsvortrag: Prof. Pei Wang »Exploring the Logic of Intelligence«
Im Anschluss an die Buchvorstellung spricht Professor Pei Wang vom Department of Computer and Information Sciences der Temple University (USA) zur Logik der Intelligenz. Professor Wang, Gründungsgeschäftsführer des Journal of Artificial General Intelligence, stellt seine Theorie der Intelligenz vor.
 

Programm

  • Einführung durch Peter Weibel
  • Vorstellung des Buches »The Brain and AI« von Karl Schlagenhauf und Fanji Gu
  • Einführung von Dr. Julius Pfrommer in den Vortrag von Prof. Pei Wang »Exploring the Logic of Intelligence«
  • Vortrag von Prof. Pei Wang: »Exploring the Logic of Intelligence« (in englischer Sprache)
  • Diskussion mit Mirko Holzer (Brandmaker), Dr. Sven Körner (Things Thinking) und Dr. Miro Taphanel (Gixel) , moderiert von Dr. Julius Pfrommer
  • Live-Coding Performance von Damian Dziwis »α|0› + β|1›«

Bitte beachten Sie: Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt mit Ausnahme vom Vortrag von Prof. Pei Wang. Dieser wird in englischer Sprache gehalten.
 

Live-Coding Performance von Damian Dziwis »α|0› + β|1›«

Kürzlich wies ein geleaktes Paper von Google darauf hin dass deren Forschungsteam erstmalig die sogenannte »quantum supremacy«, also die signifikante Überlegenheit eines Quantencomputers gegenüber dem schnellsten bekannten klassischen Computer, erreicht hat. Ein Meilenstein in der Geschichte der Quantencomputer und der Beginn eines neuen Informationszeitalters. Doch auch KünstlerInnen und KomponistInnen hält die neue Ära der Quantencomputer eine Welt noch zu entdeckender Möglichkeiten im Bereich der generativen Kunst und algorithmischen Komposition vor - »α|0› + β|1›« (die Formel für die lineare Kombination zweier Qubits und deren Basisstatus) zeigt das Echtzeit, cloudbasierte, Live-Coding auf dem Quantencomputer Q von IBM und die anschließende Bonifikation der Messergebnisse der programmierten Quanten-Schaltkreise.

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