Buchvorstellung Mischa Kuball: »res·o·nant«
Zu sehen ist das Cover von Mischa Kuballs »res·o·nant«
Mischa Kuball, Gregor Lersch und Peter Weibel im Gespräch
Fr, 05.11.2021, 19:00 Uhr CET
Medientheater, Online
Eintritt frei

Die Veranstaltung im Livestream

»Resonanz wird zum Gegenpol der Entfremdung in der Welt« – Mit seiner Licht- und Klanginstallation »res·o·nant« lud der Konzeptkünstlers Mischa Kuball Künstler:innen, Denker:innen und Schriftsteller:innen zur Interpretation ein.

Das Buch »res·o·nant« kommentiert das gleichnamige Projekt des Konzeptkünstlers Mischa Kuball im Jüdischen Museum Berlin. Von November 2017 bis August 2019 bespielte Kuball unterirdisch gelegene Teile des von Daniel Libeskind entworfenen Baus mit einer ortsspezifischen Licht- und Klanginstallation. 18 Autor:innen und Künstler:innen beschallen, beleuchten, reflektieren und projizieren in diesem Buch den von Kuball geschaffenen Resonanzraum in- und außerhalb des Museums.

Im Anschluss an die Buchvorstellung kommen Mischa Kuball, Gregor Lersch und Peter Weibel ins Gespräch und gewähren weitere Einblicke in »res·o·nant« und die Bedeutung von Resonanz. Um einen musikalischen Beitrag erweitert »Kreidler« das Programm mit einer Live-Performance ihres 2019 erschienenen Albums »Flood«.

Herausgegeben von Gregor H. Lersch, Léontine Meijer-van Mensch
Im Auftrag des Jüdischen Museums Berlin im Sternberg Verlag
Mit Beiträgen von Christoph Asendorf, Juan Atkins, Horst Bredekamp, Diedrich Diederichsen, Kathrin Dreckmann, Shelley Harten, Norman Kleeblatt,  Alexander Kluge, Daniel Libeskind, Gregor H. Lersch, Léontine Meijer - van Mensch, W.J.T. Mitchell, Hans Ulrich Reck, Richard Sennett, Peter Weibel, Lawrence Weiner, John C. Welchman, Alena Williams

Der 1959 in Düsseldorf geborene Konzeptkünstler erforscht architektonische Räume sowie deren politische wie soziale Diskurse mittels Licht und hebt dabei die Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Raum auf. Seit 2007 ist Mischa Kuball als Professor für public art an der Kunsthochschule für Medien in Köln tätig und wurde 2016 mit dem Deutschen Lichtkunstpreis ausgezeichnet.

Gregor H. Lersch ist Ausstellungsleiter und Kurator am Jüdischen Museum Berlin. Vor seiner Tätigkeit für das Jüdische Museum war Lersch Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Kunst und Kunsttheorie an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) und gehörte zum Team des Gropius Bau Berlin.

1944 in Odessa geboren, studierte er Literatur, Medizin, Logik, Philosophie und Film in Paris und Wien. Durch seine vielfältigen Aktivitäten als Künstler, Kurator, Theoretiker und als Nomade zwischen Kunst und Wissenschaft gilt er als eine zentrale Figur der europäischen Medienkunst.

Mischa Kuball »res·o·nant«, Jüdisches Museum Berlin

Bandfoto »Kreidler«
Organisation / Institution
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe
Sponsoren

Mit großzügiger Unterstützung durch Carhartt WIP / Philipp Maiburg.