Bodenlos – Vilém Flusser und die Künste (Eröffnung, Akademie der Künste, Berlin)
Schwarzweiße Fotografie: Vilém Flusser gestikulierend
Mi, 18.11.2015 17:00

Nach der ersten Station der Ausstellung am ZKM | Karlsruhe ist »Bodenlos – Flusser und die Künste« nun an der Akademie der Künste, Berlin zu sehen.

Am 18. November findet vor der Eröffnung um 17 Uhr ein Präludium mit Anthony Moore statt sowie ein Panel mit Baruch Gottlieb, Daniel Irrgang und Siegfried Zielinski im Dialog mit  Künstlern.

»Ins Universum der technischen Bilder« oder »Lob der Oberflächlichkeit« – mit solchen programmatischen Titeln avancierte Vilém Flusser (1920 – 1991) zu einem der einflussreichsten Denker der Kommunikation und der Medien des 20. Jahrhunderts. Offensiv nahm Flusser die Herausforderung an, die Künste neu zu denken angesichts der Tatsache, dass unsere Existenz wesentlich technisch geworden ist. Nach seiner Flucht vor den Nazis über Prag, England und Brasilien lebte er viele Jahre in Italien, der Schweiz und zuletzt in Frankreich. In der Art eines Parcours lädt die Ausstellung dazu ein, die Bewegung der flüchtigen Existenz als ein Modell für jene Gewalt des Zusammenhangs vorzustellen, den wir das 20. Jahrhundert nennen.
 

Ausstellungsteam
Organisation / Institution
Akademie der Künste, Berlin und das ZKM | Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe

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