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Veranstaltung

Hidden Patterns: A Conversation About Networks and Arts

Gespräch mit Albert-László Barabási, Hans Ulrich Obrist, Burak Arikan und CAMP

Do, 08.04.2021 19:00 – 20:30 Uhr CEST

© BarabásiLab (A.-L. Barabási, S.P. Fraiberger, A. Grishchenko, M. Resch, C. Riedl, und R. Sinatra)
Ort
Online
Kosten
Free of Charge

Hans Ulrich Obrist, künstlerischer Leiter der Serpentine Galleries, Albert-Lászlo Barabási, Physiker und Direktor des BarabásiLab, das Ideenkollektiv und Studio CAMP und der Künstler Burak Arikan diskutieren darüber, wie Netzwerkeffekte und Big Data unser Verständnis der Dynamik der zeitgenössischen Kunstwelt verändern werden.

Netzwerkeffekte durchdringen die Kunstwelt, bestimmen den Erfolg einzelner Künstler, ihren Zugang zu Ausstellungsmöglichkeiten. Big Data und Netzwerkwissenschaft erlauben es uns, diese Effekte zunehmend zu kartografieren und zu quantifizieren, um verborgene Verbindungen aufzudecken, die künstlerische Karrieren formen. Andererseits entwickeln sich Netzwerkvisualisierungen mittlerweile selbst zu einer neuen Form der künstlerischen Praxis. Ziel der Veranstaltung ist es, ein wichtiges Gespräch über die Rolle von Netzwerken in der Kunst zu beginnen.

Dieser Vortrag folgt der Eröffnung von »Hidden Patterns«, die derzeit im Ludwig Museum – Museum of Contemporary Art, Budapest, bis zum 20. Juni dieses Jahres zu sehen ist und auch im ZKM Karlsruhe am 01. Mai 2021 bis zum 09. Januar 2022 eröffnet wird. Die Ausstellung präsentiert 25 Jahre Forschung von Albert-László Barabási, der modernste Netzwerkdiagramme, Visualisierungen und Datenskulpturen verwendet, um zugrunde liegende Strukturen und Beziehungen zu erfassen, die uns helfen können, sowohl Kunst als auch Gesellschaft besser zu verstehen.

Seien Sie im Livestream dabei, wenn der künstlerische Leiter der Serpentine Galleries, Hans Ulrich Obrist, der Physiker Albert-László Barabási, der Künstler Burak Arikan und das Kreativkollektiv Studio CAMP über Netzwerkeffekte, die Ausstellung und ihre allgemeine Bedeutung für die zeitgenössische Kunst und Wissenschaft sprechen.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Die Veranstaltung erfolgt als Zoom-Konferenz. Die Zuhörer:innen werden nicht sichtbar sein, können aber während der Veranstaltung im Chat Fragen an die Sprecher:innen stellen. Den Zoom-Link erhalten Sie, sobald Sie sich hier angemeldet haben.

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BarabásiLab. Hidden Patterns

Die Ausstellung »BarabásiLab. Hidden Patterns« am ZKM | Karlsruhe stellt die Tätigkeit des Physikers und Netzwerkwissenschaftlers Albert-László Barabási und seines Forschungslabors vor. Der Fokus der Ausstellung liegt hierbei auf der Entwicklung der Netzwerk-Visualisierung innerhalb der letzten 25 Jahre, die sich anhand der Projekte des BarabásiLabs ablesen lässt. 

Die Ausstellung wird am 30. April 2021 eröffnet.

© BarabásiLab (Albert-László Barabási, Alexander Gates, Alice Grishchenko, Qing Ke, Mauro Martino, Onur Varol)
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CAMP ist ein kollaboratives Studio, das 2007 in Mumbai gegründet wurde. Es produziert grundlegende neue Arbeiten in den Bereichen Film und Video, elektronische Medien und Formen der Kunst im öffentlichen Raum, in einer Praxis, die sich durch eine handfeste, nicht-entfremdete Beziehung zur Technologie auszeichnet. Die Projekte von CAMP sind in viele moderne soziale und technische Anordnungen eingegangen: Energie, Kommunikation, Transport- und Überwachungssysteme, Häfen, Schiffe, Archive – Dinge, die viel größer sind als sie selbst. Diese werden als instabile, undichte und anfechtbare »Technologie« gezeigt, in dem ultimativen Sinne, dass sie keine festgelegte Funktion oder Bestimmung haben, was sie sowohl zu einem Medium als auch zu einer Bühne für künstlerische Aktivität macht.

Burak Arikan ist ein in New York und Istanbul lebender Künstler, der mit komplexen Netzwerken arbeitet. Er untersucht gesellschaftliche Themen und entwickelt seine Erkenntnisse zu abstrakten Maschinen, die Netzwerkkarten und algorithmische Schnittstellen generieren, zu Performances führen und Vorhersagen erzeugen, um inhärente Machtverhältnisse sichtbar und diskutierbar zu machen. Arikans Software, Drucke, Installationen und Performances waren in zahlreichen internationalen Ausstellungen zu sehen. Arikan ist auch der Gründer von Graph Commons, einer kollaborativen Plattform für die Kartierung, Analyse und Veröffentlichung von Datennetzwerken.

Albert-László Barabási ist ein interdisziplinärer Forscher und Gründer des BarabásiLab. Ursprünglich studierte er Bildhauerei, bevor er zum Studium der Physik an den Universitäten von Bukarest und Budapest wechselte. Er hat an der Boston University promoviert und ist für die Entwicklung der Theorie komplexer Netzwerke verantwortlich. Er leitet das BarabásiLab an der Northeastern University in den USA und ist an der Harvard Medical School und an der Central European University in Budapest tätig. Er lebt und arbeitet in Boston und Budapest.

Hans Ulrich Obrist ist künstlerischer Leiter der Serpentine Galleries in London. Zuvor war er Kurator des Musée d'Art Moderne de la Ville de Paris. Seit seiner ersten Schau »World Soup (The Kitchen Show)« im Jahr 1991 hat er mehr als 300 Ausstellungen kuratiert.

Produktion

»Hidden Patterns: A Conversation About Networks and Arts« wird produziert von Albert-László Barabási und András Szántó.

Virtual Event Production von Alexandra Russell, zusätzliche Produktionsunterstützung von Alex Boyes. Besonderen Dank an den British Council und Andrea Simon vom Ludwig Museum, Budapest.

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