Giga-Hertz-Preis

Roter Plakette, auf der mit weißer Schrift "Giga-Hertz-Preis" steht
Dauer
2007–2018

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Sound als Medium der bildenden Kunst

Gemeinsam mit dem EXPERIMENTALSTUDIO des SWR Freiburg vergibt das ZKM | Institut für Musik und Akustik seit 2007 den Giga-Hertz-Preis für elektronische und akusmatische Musik.

Der Giga-Hertz-Preis ist dem weltberühmten Physiker Heinrich Hertz (1857–1894) gewidmet, der Ende des 19. Jahrhunderts an der Karlsruher Technischen Universität (heute KIT) lehrte und dort die elektromagnetischen Wellen entdeckte. Die Einrichtung des Preises geht auf eine Initiative des ZKM | Zentrum für Kunst und Medien zurück. 

Die Preise

Jährlich werden mit dem Giga-Hertz-Preis zwei verschiedene Auszeichnungen verliehen: Der Giga-Hertz-Hauptpreis für das Lebenswerk und mehrere Giga-Hertz-Produktionspreise.

Der Giga-Hertz-Hauptpreis für das Lebenswerk prämiert renommierte KomponistInnen für ihr Lebenswerk. Er wird nicht öffentlich ausgeschrieben, sondern durch Vorschläge der Jurymitglieder ermittelt. Mit den Giga-Hertz-Produktionspreisen werden KomponistInnen elektronischer und akusmatischer Musik ausgezeichnet. Die Preise dienen der Initiierung und Förderung neuer Projekte. Im Fokus des Produktionspreises steht die Prämierung der Arbeit und nicht die Auszeichnung einer Person. Daneben werden außerdem diverse Sonderpreise vergeben, zum Beispiel der Sonderpreis für SoundArt, Technische Innovation oder Tanz & Medien.