#meetdigilog
Ein Foto von Prof. Dr. Ralf Müller-Terpitz, lächelnd mit verschränkten Armen, vor der Uni Mannheim, daneben der Titel »Algorithmen, Transparenz und alles wird gut?«, darunter das Digilog-Logo und Schriftzug »#meetdigilog«
Algorithmen, Transparenz und alles wird gut?
Do, 25.03.2021, 17:30 Uhr, Dauer: 0:30h
Online

Hinweis: Aufgrund technischer Probleme bei #meetdigilog am 25. Februar 2021 ist dies eine Wiederholungsveranstaltung.

Verstärken Algorithmen radikale Meinungen? Und was steckt eigentlich hinter den sogenannten Filterblasen? Öffnen Sie mit uns die »Black Box« der Algorithmen und gehen Sie der Frage nach, ob die Offenlegung von Algorithmen überhaupt gefordert werden darf!

Algorithmen beeinflussen in vielen Bereichen unser soziales Leben. Sie können darüber entscheiden, ob Anleger:innen kreditwürdig sind. Sie entscheiden, welche Informationen bei der Nutzung sozialer Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter sichtbar sind. Im Extremfall verstärken die Algorithmen radikale Meinungen und befördern sogenannte Filterblasen, was wiederum Gefahren für die demokratische Willensbildung bringen kann.

Gleichzeitig ist den Nutzer:innen der jeweiligen Systeme und Netzwerke die Funktionsweise der Algorithmen nur schemenhaft bewusst. Warum der Algorithmus ein bestimmtes Ergebnis »ausgespuckt« hat, ist in der Regel nicht ersichtlich. Um diese »Black Box Algorithmus« zu öffnen, wird zunehmend die »Transparenz« der Algorithmen und der algorithmischen Entscheidungsfindung gefordert, zuletzt sogar im Medienstaatsvertrag erstmals gesetzlich geregelt.

Doch kann überhaupt laienverständlich über die Funktionsweise eines Algorithmus aufgeklärt werden – oder handelt es sich um eine bloße Symbolgesetzgebung? Darf die Offenlegung von Algorithmen überhaupt gefordert werden?

Seien Sie live dabei, treffen Sie unsere Wissenschaftler:innen und teilen Sie Ihre Gedanken und Ideen direkt im Chat. Erhalten Sie praktische Tipps sowie spannendes Wissen rund um die Digitalisierung!

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Die Digiloglounge Digital gibt es außerdem zum Nachsehen auf YouTube.

Prof. Dr. Ralf Müller-Terpitz ist seit September 2013 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Recht der Wirtschaftsregulierung und Medien an der Universität Mannheim. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Medien- und Internetrecht. Seit 2009 ist er zudem Mitglied der Kommission zur Ermittlung der Konzentration im Medienbereich (KEK; Organ der Landesmedienanstalten in Deutschland).

Sabine Faller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Museumskommunikation am ZKM | Karlsruhe. Ihr Schwerpunkt liegt in der Konzeption und Umsetzung von Workshops, Projekten und Bildungsprogrammen in den Bereichen Medienkunst, Digitale Bildung sowie Online Lernen – aktuell für das Forschungsprojekt »Digitalisierung im Dialog – digilog@bw«.

Zur Projekt-Website »digilog@bw – Digitalisierung im Dialog«.

Organisation / Institution
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien