dialog@bw
Eine Frau steht vor der Installation YOU:R:CODE, einer Mehrkanalprojektion, die sie in Datenform darstellt
BürgerInnenforum im Rahmen des Forschungsprojekts digilog@bw
Mi, 11.09.2019, 19:00 Uhr CEST, Dauer: 2h

In einer öffentlichen Auftaktveranstaltung werden die Forschungsthemen des digilog@bw-Projekts der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei sind BürgerInnen eingeladen, mit beteiligten WissenschaftlerInnen über ihre Forschungsthemen zu sprechen und Anregungen für die Arbeit des Verbundes zu geben.

Bei der Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft stehen oftmals technische Aspekte des autonomen Fahrens, der Verwendung von Sensoren in Geräten des täglichen Lebens oder der Einsatz Künstlicher Intelligenz im Vordergrund. Doch Technik allein ist noch kein Schlüssel für eine erfolgreiche Digitalisierung. Damit sie gelingt, muss man den Blick auch auf die Auswirkungen richten, die solche Neuerungen auf den Einzelnen sowie auf die Gesellschaft insgesamt haben.

Das Land Baden-Württemberg fördert daher im Rahmen seiner Digitalstrategie digital@bw den von der Universität Mannheim koordinierten Forschungsverbund digilog@bw. In digilog@bw haben sich die Universität Mannheim, das KIT, das Internationale Zentrum für Ethik in den Wissenschaften der Universität Tübingen, das Leibniz-Institut für Deutsche Sprache (IDS), das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), das Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften (GESIS), das Leibniz-Institut für Wissensmedien (IWM) sowie das Zentrum für Kunst und Medien (ZKM) zusammengeschlossen, um soziale und gesellschaftliche Auswirkungen der Digitalisierung zu erforschen und Gestaltungsempfehlungen zu entwickeln.

Fragen, über die im BürgerInnenforum diskutiert werden kann, sind beispielsweise: Welche Konsequenzen hat es für den Einzelnen und die Gesellschaft, wenn wir im täglichen Leben immer abhängiger von Social Media, elektronischen Marktplätzen und unserem Smartphone werden? Was bedeutet es, wenn menschliche Entscheidungen zunehmen durch Künstliche Intelligenz unterstützt, teilweise sogar ersetzt werden? Wie gehen wir damit um, dass uns das Internet unendliche Wissensquellen eröffnet, wir aber zugleich Datenspuren hinterlassen, durch die andere sehr viel über uns erfahren? Wie verändert Social Media Sprache und Kommunikation und welche Auswirkungen hat das auf politische Debatten?

Organisation / Institution
ZKM | Zentrum für Kunst und Medien

Begleitprogramm

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